„NUR MUT“ Jugendliche lesen persönliche Texte zu Mut und Courage

23. November 2022
„Jugend ermöglichen mit Akzeptanz“
Biebrich- Stele der Toleranz

„NUR MUT“ – Unter dieser Überschrift haben fünf Jugendliche der IGS Alexej-von-Jawlensky Texte aus den Schuljahrgängen 8- 10 öffentlich präsentiert.

„Nur Mut!“ Das sagt sich so leicht, wenn Jugendliche in Wiesbaden Ausgrenzung und Anfeindungen erleben. Wir möchten eingreifen, Solidarität zeigen und andere schützen, doch oft fehlt der nötige Mut, couragiert zu handeln.

Mehr als 30 Jugendliche der IGS Alexej-von-Jawlensky haben sich für dieses Projekt auf Spurensuche begeben und in einem Schreibworkshop, im Unterricht und zu Hause ihre Gedanken, Wünsche und Erlebnisse zu Papier gebracht. Daraus ist eine vielseitige Textsammlung entstanden, die am 23. November in Wiesbaden- Biebrich im Schatten der „Stele der Toleranz“ präsentiert wurde. Fünf Jugendliche aus dem Schuljahrgang 10 lasen aus dem Textheft  verschiedene „Mutmacher-Gedichte“, persönliche Erfahrungsberichte und Statements von Jugendlichen der Alexej-von-Jawlensky Gesamtschule.

Im Anschluss an die Veranstaltung wurden vor Ort gedruckte Broschüren mit den Texten an Interessierte und Besucher:innen verteilt.

Eine weitere Lesung, dann mit musikalischem Rahmenprogramm, ist für das erste Quartal des Jahres 2023 im Theaterraum der IGS Alexej-von-Jawlensky geplant, um weitere Schüler:innen und Lehrkräfte, sowie Eltern und Interessierte zu erreichen.

Quere Jugendarbeit – diverse Jugendarbeit – quere, diverse evangelische Jugendarbeit

23. bis 25. November 2022

„Es ist Kernaufgabe christlicher Jugendarbeit, diskriminierungsfreie Angebote zu schaffen, die niemanden ausschließen“ – Die Individuierung der Persönlichkeit als Aufgabe evangelischer Jugendarbeit umfasst den Menschen als Ganzen, die Geschlechtlichkeit ist selbstverständlicher Teil und ist mit der Identität und Subjektwerdung aufs engste verknüpft.

Auf unserer Tagung lag der besondere Fokus auf dem Thema der queeren und diversen evangelischen Jugendarbeit. Für uns im städtischen Kontext gilt es, diskriminierungsfreie Angebote zu schaffen, die letztlich zu einem völlig selbstverständlichen Umgang mit queerer Vielfalt mit, von und für Arbeit mit Kindern und Jugendlichen führen.

Neben dem kollegialen Austausch wurde der Katholischen Jugendkirche KANA mit ihrem Angebot der queeren Jugendarbeit besucht, ebenso das gerade frisch eröffnete queere Zentrum Wiesbaden. Dort waren wir sogar die erste Gruppe, die zu Besuch kam. Abgerundet wurde das Thema durch theologische Impulse von Kerstin Soederblom (ESG Mainz) zusammen mit Christine Schardt (KHG Mainz), die wir in der Evangelischen Studierendengemeinde Mainz besuchten.

Die Tagung wurde in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Evangelischen Stadtjugendarbeit in Deutschland e.V. durchgeführt Mehr Infos gibt es hier: BES e.V.

Young Spirit Weekend 2022

18. bis 20.  November 2022

Ein Wochenende voller Spiel, Spaß, besinnlicher Momente und toller Ideen die Wirklichkeit werden können, für alle, die nach der Konfirmation in der evangelischen Jugend dabei sein wollen.

An dem Wochenende kann an unterschiedlichen Workshops teilgenommen werden. Von Einsteiger-Workshops für alle ohne ehrenamtliche Erfahrung in der Kinder- und Jugendarbeit bis hin zu Musik in der Jugendarbeit ist etwas dabei. Für Unterbringung und Vollverpflegung ist gesorgt.
Wir freuen uns auf motivierte Jugendliche die sich engagieren wollen und tolle Ideen mitbringen. Es ist möglich, dass feste Gruppen aus den Gemeinden mit einem eigens für sie entwickeltem Programm teilnehmen. Aber auch einzelne Jugendliche können sich anmelden.

Weitere Infos findest du auf unserem Flyer den du hier herunterladen kannst.
Anmeldung bei Denis

Einfach leben – ein Mutmachgottesdienst für Konfis, 18.11.2022

KonGo – der Gottesdienst für Konfis

18. November 2022
Evangelische Jugendkirche
Adolf-Todt-Straße 9

„Einfach leben“ – zu diesm Motto machten sich Jugendliche am Abend des 18. November ihre Gedanken im KonGo – dem Gottesdienst für Konfis aus dem Evangelischen Dekanat Wiesbaden.

„Wir sagen Dankeschön“ tönte es laut zu Beginn hinten in der Kirche aus einer Boom Box.  „Da ging wieder was, diesen Sommer“, meinten zwei Jugendliche. „Endlich wieder Parties, KonfiCamp, Urlaub und Konzerte wie das von den Flippers.“ Doch dann wurden sie nachdenklich. Mit der dunklen Jahreszeit kommen viele Sorgen zurück, manche wie die über den Krieg in der Ukraine waren nie weg.

Eine Krise jagt die nächste: Corona – Krieg – alles wird teuer – Klima, die Demonstrationen im Iran für Rechte von Frauen und Mädchen, auch persönliche Probleme mit Freund:innen und in den Familien zu Hause treiben die Jugendlichen um.  Schulstreß macht das Ganze nicht besser. Diese Sorgen und Nöte der Konfis wurden in einer Schale gesammelt, in der später noch Kerzen für persönliche Bitten angezündet werden konnten.

„Einfach leben“ wurde von den Jugendlichen dann übersetzt in „zusammen leben“ – lasst uns mehr zusammen machen, füreinander da sein. Das macht nicht nur Spaß, sondern spart vielleicht auch Strom und Heizkosten und damit auch CO2, wenn alle an einem Ort sind. Nächstenliebe leben – so wie Jesus uns das vorgemacht hat, das fanden alle eine gute Idee.

Der Gottesdienst wurde von Ehrenamtlichen  aus der Paulusgemeinde Erbenheim, den Biebricher Hoffnungs- und Oranier-Gedächtnis-Gemeinden sowie der Kirchengemeinde Naurod zusammen mit dem Team aus dem Stadtjugendpfarramt Wiesbaden vorbereitet. Die Musik machte ganz wunderbar die Band aus der Evangelischen Kirchengemeinde Nordenstadt „Jump from the Belfry“, die schon auf dem KonfiCamp dabei war.

In der nicht beheizten Kirche gab es Wolldecken für alle, Licht und Kerzen sorgen für ein stimmmungsvolles Ambiente. Zum Abschluss gab es noch einen kleinen filmischen Rückblick aufs Camp. Mit kleinen Smileys auf Holzscheiben gingen die gut 180 Konfis dann gestärkt und gut gelaunt wieder in ihre Kirchengemeinden nach Hause.

EJR Vollversammlung

07. November 2022

Am Montag, den 07. November 2022 lud der Evangelische Jugendring zur Vollversammlung ein.  Die Neuwahlen für die nächsten 2 Jahre standen an. Der Evangelische Jugendring (EJR) ist das Vertretungsgremium der evangelischen Jugendarbeit in allen evangelischen Kirchengemeinden und Verbänden im Gebiet des Dekanats Wiesbaden.

Anna Kaufmann als Vorsitzende und Tobias Denzer als stellv. Vorsitzender standen zur Wiederwahl und wurden in ihrem Amt bestätigt. Als Beisitzer:innen wurden Christopher Krähnke, Marco Lasser und Jan Wöllner erneut gewählt. Neu im Amt sind Lina Leichthammer, Katharina Richter und Angelika Schulmeister.

Als Jugendverband nimmt der EJR die Aufgabe sehr ernst und wahr, die Anliegen und Interessen junger Menschen zum Ausdruck zu bringen und zu  vertreten, ihre Partizipation zu fördern und sie demokratisch zu bilden. Der EJR vertritt die evangelische Jugendarbeit gegenüber Stadt und Kirche und nimmt Stellung zu politischen und gesellschaftlichen Themen. Dafür wurden an diesem Abend auch die Delegierten in die Evangelische Jugend in Hessen und Nassau (EJHN) und in den Stadtjugendring Wiesbaden (SJR) gewählt. Eberhard Busch, Präses des evangelischen Dekanats Wiesbaden, der als Gast in der Vollversammlung anwesend war, sprach nach den Wahlgängen seinen Dank an die jungen Engagierten aus und betonte, dass es gerade in den für Kirche und Gesellschaft nicht einfachen Zeiten wichtig, ist sich zu engagieren.

Nacht der Lichter

6. November 2022
Katholische Jugendkirche KANA
Kellerstraße 35

Von der Kraft des Betens

Bruder der Taizé Gemeinschaft besucht „Nacht der Lichter“

Die „Nacht der Lichter“ besitzt eine ganz besondere Atmosphäre. Obwohl es wirklich kalt in der katholischen Jugendkirche KANA ist, so breitet sich eine spirituelle Wärme unter den vielen Teilnehmenden aus – das ist deutlich zu spüren.

Frère Jérèmie, einer der Brüder aus der ökumenischen Gemeinschaft in Taizé, ist zu Gast bei der ökumenischen Veranstaltung, die von der evangelischen Jugendpfarrerin Astrid Stephan und dem katholischen Jugendseelsorger Eric Tilch organisiert wurde. Aus Wiesbaden gibt es schon lange regelmäßige Fahrten in den französischen Wallfahrtsort, in dem alle Konfessionen willkommen sind. Auch im kommenden Frühjahr wird wieder eine Gruppe hinfahren, erklärte Astrid Stephan. „Man kann sich noch zur Teilnahme melden.“ Nach der Coronapause sei sie sehr froh, dass wieder solche Treffen möglich sind.

Ungefähr 50 bis 60 Teilnehmende waren in die Kirche an der Platter Straße gekommen, die mit orangefarbenen Stoffbahnen und bunter Beleuchtung sehr stimmungsvoll gestaltet war. Viele Kerzen stehen vor dem Altar und das Taizé-Kreuz dazu. Am Ende der Andacht wird es auf den Boden gelegt und wer möchte, kann sich davor hinknien und es mit der Stirn berühren, so lange er oder sie möchte. „Macht es nur, wenn ihr euch dabei gut fühlt“, sagt Astrid Stephan, die gemeinsam mit Eric Tilch die Andacht gestaltet. Frère Jérèmie spricht einige Worte der Freude. Er lud zum Europäischen Jugendtreffen in Rostock über den kommenden Jahreswechsel ein sowie zum Besuch in Frankreich. Nicht nur Jugendliche, sondern auch Erwachsene können teilnehmen.

Frère Jérèmie wird zwanzig Tage lang durch Deutschland reisen, um dort jeweils an von örtlichen Jugendgruppen gestalteten „Nächten der Lichter“ teilzunehmen. Wiesbaden war dabei seine dritte Station. Die „Nacht der Lichter“ in der Jugendkirche lebte vom gemeinsamen Gesang in unterschiedlichen Sprachen, auch in Ukrainisch, begleitet von Thomas Klima am E-Piano, sowie vom Kerzenschein hauchdünner Bienenwachskerzen und den einfachen Gebeten und Fürbitten für den Frieden in der Welt: „Guter Gott, du hast uns eine Welt geschenkt, in der wir Wärme und Kälte, Freude und Trauer, Hoffnung und Furcht erleben. Eine Welt so voller Möglichkeiten, dass wir heute nicht wissen was morgen sein wird, eine Welt in der wir Gestalter*innen unserer Zukunft sein dürfen. Hilf uns, dass wir unserer Verantwortung bewusst werden und diese Welt zu einem Ort machen, wo Freundschaft wichtiger ist als Stolz. Einem Ort, an dem Menschen Nähe und Solidarität erfahren und leben. Darum bitten wir im Vertrauen auf deine wärmespendende Liebe.“

Wiesbaden engagiert „Stajupfa Brutzelecke“

Sommer 2022

Bei uns ist eine gemauerte Grillstation mit Theke entstanden. Die Brutzelecke des Stajupfa ist fast fertig. Die letzten Arbeitsschritte,  um eine feste Arbeitsplatte zu erstellen, stehen aber noch aus. Denn noch ist hier nur ein Provisorium zu sehen.

Was im vergangenen Jahr mit einer Idee entstand, wurde in einem kleinen Team weiter entwickelt und dann von Maik und Marco bei „Wiesbaden engagiert“ eingereicht und in einer Präsentation den Firmen vorgestellt.

Glücklicherweise konnte sich ein Team der Nassauischen Sparkasse finden, das mit uns dieses Bau-Projekt durchgeführt hat. In den Sommerferien waren die Vorarbeiten soweit, dass wir gemeinsam starten konnten. Die Grundplatte wurde aus Estrich gegossen. Nach einer Trockenzeit konnten dann die ersten Steine gelegt werden. In einigen weiteren Einsätzen wurde immer weiter am Grill gearbeitet. Die ersten Reihen wurden dankenswerter Weise durch die NaSpa gelegt. Die weiteren Steinlagen wurden aus unseren eigenen Reihen gesetzt und letztendlich sogar in einigen Nachtschichten bis zur Einweihung beim Sommerfest rechtzeitig fertiggestellt. Und am Tag des Sommerfests wurde morgens noch der Boden fertig gelegt.

Ein großes Dankeschön geht hier an Martin Güther, der einige Stunden mit den Steinen verbracht hat. Maik Peters und Marco Lasser gilt auch ein großes Lob, die das Projekt vom Anfang bis zum Ende begleitet und fertiggestellt haben und in einer letzten Nachtschicht dafür gesorgt haben, dass der Grill beim Sommerfest am 17. September eingeweiht werden konnte.

Damit ankommt, was Du zu sagen hast

15. Oktober 2022
Evangelische Jugendkirche
Adolf-Todt-Straße 9

Training zu Auftreten und Präsenz im Kirchenraum und in Gremien für junge Kirchenvorsteher:innen

„Ich hätte ja auch was zu sagen, aber ich wirke immer so unsicher. Wie vertrete ich eigentlich selbstbewusst meine Meinung? „und: „Ich würde ja auch mal im Gottesdienst die Lesung übernehmen, aber wie geht das selbstsicher?“ Der Evangelische Jugendring lädt alle jungen Kirchenvorstandsmitglieder bis 27 Jahren in die Jugendkirche ein. Uwe Hausy, Referent für Spiel und Theater im Zentrum Verkündigung der EKHN, wird mit ihnen an ihrer „Präsenz“  arbeiten. Sehr praktisch, mit viel Übungen und mit viel Spaß verbunden. Damit ankommt, was du zu sagen hast.

Weitere Infos bei Denis Wöhrle (0611-16 09 814)
Anmeldung bei: Evangelischer Jugendring

Spielwiese

15. Oktober 2022

Das Spielfest, die „Spielwiese“ für geflüchtete Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern, wird am Samstag, den 15.10.2022 von 15:00 bis 18:30 Uhr auf dem Außengelände des Stajupfas stattfinden.

Wir werden auf unserem großen Außengelände mit Wiese und Teich, den geflüchteten Eltern und ihren Kindern, einen entspannten Nachmittag ermöglichen. Geflüchtete aus allen Ländern, aufgrund der anhaltenden Situation von allem Familien aus der Ukraine, sind willkommen. Die Eltern können bei Kaffee, Kuchen und Grillgut ins Gespräch kommen.

Den Kindern von 6 bis 16 Jahren werden viele attraktive Spielaktivitäten angeboten (siehe Flyer).

Durch die zur Verfügung gestellten Spendengelder des Diakonischen Werkes, sind für die Teilnehmenden das Essen, Trinken und die Spielaktivitäten kostenlos.

Jugendliche, die bei uns ihre Juleica Ausbildung abschließen, werden dieses Projekt durchführen. Die Spielwiese ist ihr Projekt. Sie konnten zur Durchführung viele weitere Ehrenamtliche gewinnen.

Akzeptanztraining und Teamtraining für Schulklassen und Jugendgruppen

Herbst 2022

 

 

 

 

 

Im September wurde die 600 Teilnehmenden-Marke überschritten!

Das Angebot unseres Teamtrainings mit Akzeptanzförderung für Schulklassen wird sehr gut angenommen. Nach coronabedingten Absagen im Winter 2021, sind inzwischen nur noch wenige Trainingstage im Stajupfa für das Jahr 2022 verfügbar.

Im Rahmen des Projekts „Jugend ermöglichen mit Akzeptanz“ konnte im September die Teilnehmendenzahl von 600 Jugendlichen überschritten werden.

Mit praktischen Übungen und der anschließenden Reflektion erlebten Jugendliche Gemeinschaft, Vertrauen und Toleranz,  Akzeptanz untereinander. Ebenso wurden klare Grenzen und Abgrenzungen einzelner Schülergruppen sichtbar, die im Nachgang im Schulalltag  Beachtung fanden.

Vier Workshops zur Vorbereitung einer Gedenkstättenfahrt in das ehemalige KZ Buchenwald wurden vom Pädagogen Lars Blechert-Murawski mit ca. 90 Jugendlichen der 9. Klassen der IGS AvJ durchgeführt. Neben der Einführung eines eigens entwickelten Gedenkstättentagebuchs, stand das Menschenbild sowie die Menschenrechte im Fokus. Ein Austausch über Erwartungen und Befürchtungen der Jugendlichen fand seinen Platz.