Kundgebung für ein buntes und demokratisches Wiesbaden

14. September 2019

Für Samstag, den 14. September haben die extrem rechten „Gelbwesten“ erneut eine Demonstration durch Wiesbaden angemeldet. Das  Bündnis für Demokratie ruft für den 14.09. um 12.30 Uhr zu einer Kundgebung in der Reisinger Anlage auf. Und hat einen sehr guten Flyer entwickelt, der genau beschreibt, gegen welche Positionen protestiert wird.  Hier könnt ihr ihn euch anschauen.

Das Evangelische Dekanat Wiesbaden ist Mitglied des Bündnisses, und wir als Evangelische Jugend unterstützen diesen Aufruf. Schaut vorbei am Samstag, wenn ihr Zeit habt  – bringt eure Freund*innen mit. Seid Teil eines bunten Protestes gegen Hass und Rassismus und für ein buntes und demokratisches Wiesbaden. Liebe gewinnt!

Abend der Vielfalt mit Aeham Ahmad

12. September 2019
Evangelische Jugendkirche
Adolf-Todt-Straße 9

Am Abend des 12.09.2019 fand die Konzert-Lesung mit dem syrischen Pianisten Aeham Ahmad und dem Wiesbadener Schauspieler Pascal Fey, im Rahmen der „Abende der Vielfalt“, in der Jugendkirche statt. Im stimmungsvoll ausgeleuchtetem Kirchenraum spielte Aeham Klavier und wurde dabei am Cello und mit Perkussion begleitet, im Wechsel dazu las Pascal Fey Textpassagen aus Aehams Buch „Und die Vögel werden singen“  vor. Den KonzertbesucherInnen wurde dadurch ein sehr authentischer und eindrücklicher Blick auf Aehams Leben und seine Erlebnisse in Syrien ermöglicht.

Es war ein sehr schöner und interessanter Konzertabend! – ein herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle nochmals Aeham Ahmad und Pascal Fey sowie allen HelferInnen, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben.

19. Konfi-Camp „Liebe gewinnt!“

29. bis 31. August 2019

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Nachtkirche und Gottesdienst, Party und Musik, Besinnliches und Teamspiele: Das haben mehrere hundert Jugendliche aus Wiesbaden und der näheren Umgebung beim 19. Konfi-Camp des evangelischen Dekanats Wiesbaden miteinander erlebt.

Auf dem Zeltplatz der Deutschen Pfadfinderschaft in Westenohe haben die Konfirmanden-Gruppen drei Tage lang mit ihren Pfarrerinnen und Pfarrern, Gemeindepädagoginnen und -pädagogen und zahlreichen Helfern gezeltet, Gemeinschaft erlebt und Gottesdienst gefeiert.

Die meist 13-jährigen Jungen und Mädchen kamen aus 33 evangelischen Kirchengemeinden des Dekanats  – von Eltville bis Auringen, von der Marktkirche bis nach Dotzheim.

Jugendpfarrerin Astrid Stephan ist dankbar für drei ausgelassene und fröhliche Tage mit sehr bewegenden Momenten bei herrlichem Wetter: „Die Stimmung war großartig, und wenn 750 Menschen am Ende des Gottesdienstes einfach weiter und ohne Ende „Lobe den Herrn, meine Seele“ singen und sich in den Armen liegen, dann ist etwas ganz wunderbares passiert.  Auch Lutherkirchenpfarrer Volkmar Thedens-Jekel ist begeistert: „Das ist hier wie ein kleiner Kirchentag. Solch ein riesiges Event, das würden wir als einzelne Gemeinde gar nicht stemmen können. Ich bin froh, dass das Stadtjugendpfarramt das jedes Jahr auf die Beine stellt.“

Und auch seine Kollegin Pfarrerin Ursula Kuhn ist sich sicher: „Dass die Jungen und Mädchen hier so intensiv Gemeinschaft erleben, zum Beispiel bei den Team-Spielen – das finde ich großartig. Für die Jugendlichen sind das bleibende Erinnerungen, und oft sind sie als Helfer und Helferinnen in den nächsten Jahren wieder mit dabei.“

Einer der Höhepunkte der drei Camp-Tage ist der Regenbogentanz am Freitagvormittag: Wenn rund 440 Konfis und knapp 300 Helfer nach dem Frühstück zusammenkommen, gemeinsam singen, tanzen und große farbige Tücher schwenken, verwandelt sich die Camp-Arena in einen riesigen Regenbogen – ein bewegender Gemeinschaftsmoment für Helfer und Konfis.

Inhaltlich stand das Konfi-Camp unter dem Motto „Liebe gewinnt“. Dabei ging es vor allem darum, wie man mit Hass-Sprüchen umgeht, was sie in einem auslösen und was man dagegensetzen kann. Heute schon jemanden angelächelt? Danke gesagt? Eine positive Nachricht verschickt? Haltung gezeigt oder ein Kompliment gemacht? Falls nicht? Üben, denn Liebe kann Hass überwinden.

Das 19. Konfi-Camp des evangelischen Dekanats Wiesbaden wurde organisiert und durchgeführt von vielen ehren- und wenigen hauptamtlichen Mitarbeitenden des evangelischen Stadtjugendpfarramts Wiesbaden unter Leitung von Stadtjugendpfarrerin Astrid Stephan und dem Gemeindepädagogen Achim Hoock. Mit seinen mehr als 700 Beteiligten ist es deutschlandweit das größte Konfirmanden-Camp. Es findet jährlich auf dem Gelände des Bundeszentrums der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg  in Westernohe statt und ist der Auftakt des neu beginnenden Konfirmandenjahres.

Sommerfest

16. August 2019

Im Liegestuhl sitzen und frischen Flammkuchen essen, T-Shirts batiken, beim Poetry-Slam zuhören und zu Live-Musik tanzen: Die Evangelische Jugend hat im Garten der Jugendkirche ihr Sommerfest gefeiert.

Das Besondere: Das Fest wurde komplett von acht jungen Leuten zwischen 14 und 18 Jahren aus verschiedenen Kirchengemeinden organisiert –  unter Federführung des Gemeindepädagogen Johannes Winkler.
Die Organisation war ein Ausbildungsteil des Juleica-Kurses, den junge Leute durchlaufen, um die Jugendleiterkarte zu erwerben. Die Ausbildung umfasst verschiedene Kurse, unter anderem lernen die Jugendlichen auch Projektmanagement. „Die Jugendlichen hatten selbst die Idee, so ein Fest auf die Beine zu stellen und haben es komplett geplant, organisiert und ausgeführt“, erzählt Gemeindepädagoge Johannes Winkler. Und so ist ein buntes Rahmenprogramm entstanden unter anderem mit Poetry-Slammer Thorsten Zeller und der Band JOMÄX.

Auch die Andacht zu Beginn wurde von Jugendlichen gestaltet und stand unter dem Titel „Wer bin ich und wer will ich sein“. Ein Lebensthema, mit dem sich nicht nur junge Menschen beschäftigen, finden Isabel Kurth und Madeleine Weiss aus Bierstadt. Die beiden Jugendlichen haben in einem klugen Zwiegespräch während der Andacht eine Vielzahl von existenziellen Fragen gestellt: „Wer bin ich eigentlich? Warum ist es uns so wichtig, was andere über uns denken? Warum zweifle ich so oft an mir selbst und wie kann ich eigentlich ich sein?“ Eine mögliche Antwort haben sie in Psalm 139 gefunden, in dem es in Vers 14 heißt: „Ich danke dir, Gott, dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind seine Werke.“

Im Rahmen der Andacht wurde auch der 27-jährige Marco Lasser in seinen Dienst als neuer Hausmeister und Techniker im Stadtjugendpfarramt (Stajupfa) eingeführt. Lasser ist im Stajupfa kein Unbekannter, er hat bereits als Konfirmand bei einem Filmprojekt mitgewirkt, war Teamer bei Jugendfreizeiten und ist in der Evangelischen Kirchengemeinde Bierstadt verwurzelt. Für Jugendpfarrerin Astrid Stephan ist klar: „Wir freuen uns auf dich und sind uns sicher: Wir haben mit dir die beste Wahl getroffen.“

Kinderfreizeit „Hotel Transilvanien“

3. bis 9. August

In unserem Haus der kleinen Monster gibt es viel zu erleben. Check ein! Entdecke ein schönes Gelände zum Spielen und Toben und ein Freibad mit Wasserrutsche, nur wenige Meter vom Haus entfernt. Ein Lagerfeuer wartet darauf, dass du Stockbrötchen grillst. Viele verrückte Spiele und tolle monsterartige Basteleien werden im Hotel Transsilvanien angeboten.

Auf der „Sackpfeife“, dem Freizeitpark von Dracula und seiner Tochter Mavis, erwartet dich eine Sommerrodelbahn, ein Bungeetrampolin, ein Erlebnis-Gruselpfad und die Suche nach dem Schatz von Frankenstein. An einem  Abend werden Dich Graf Dracula und seine Freunde zu einem Wettkampf herausfordern.

Natürlich darfst Du auch mit der Maus Esmeralda, in der Küche beim Kochen helfen. Am letzten Abend feiern alle eine Monsterparty.

Das Programm ist die perfekte Mischung aus Action, Spiel, Spaß und Gruseln. Infos und Anmeldemöglichkeit gibt es hier.

Fahrt nach Taizé

28. Juli bis 4. August 2019

 

Eine wunderbare Woche in Taizé ist schon wieder zu Ende! Tolle Gruppe, tolles Wetter, viele ungeahnte und tiefgehende Begegnungen und Gespräche, neue Lieder eingeübt oder alte in unbekannten Sprachen gelernt.

Miteienander gelacht und geweint, geredet oder aber auch einfach nur geschwiegen. So eine Woche hinterlässt noch lange tragende Erinnerungen und Gedanken. Danke für alle Zuwendung, fürs Zuhören, Schweigen und Beten.

Nächstes Jahr gerne wieder in der vorletzten Woche der hessischen Sommerferien, das wird vermutlich der 2. bis 9. August 2020 sein.

Kopfhörer Open-Air-Cinema 2019

Juli und August 2019
Evangelische Jugendkirche
Adolf-Todt-Straße 9

Auch in diesem Sommer gibt es an vier Freitagen auf der Wiese vor der Jugend­kirche ein Open-Air-Kino. Genieße die gemütliche Atmosphäre mit kühlen Getränken und Snacks auf bereitgestellten Liegestühlen oder Sitzsäcken. Die Lautstärke des Kinofilms kannst Du ganz individuell über Funkkopfhörer einstellen, diese bekommst du gegen ein Pfand bei uns kostenlos.
Komm vorbei und genieße einen entspannten Sommerabend mit tollen Filmen!

19.7.:
Irgendwo im weiten Meer liegt die Insel Lummerland, auf der genau vier Menschen wohnen: König Alfons der Viertel-vor-Zwölfte und seine drei Untertanen: Lokomotivführer Lukas, Ladenbesitzerin Frau Waas und Herr Ärmel. Als der Postbote dann eines Tages ein falsch adressiertes Paket abliefert, ist die kleine Insel um einen Bewohner reicher – um ein kleines Kind namens Jim Knopf.

26.7.:
Seit frühester Kindheit hört Jacob von seinem Großvater Abraham immer wieder wundervolle und fantasiereiche Geschichten von einer Insel, auf der er sich vor Monstern versteckte und mit Kindern lebte, die alle außergewöhnliche Fähigkeiten besaßen. Als kleiner Junge liebt Jacob diese Geschichten, die er für bare Münze nimmt, später glaubt er seinem Opa jedoch kein Wort mehr …

2.8.:
Der Film zeigt die Abenteuer von Simba, dem lebhaften Löwenjungen, der es kaum erwarten kann, König zu werden („Ich will jetzt gleich König sein“). Doch sein neidischer Onkel Scar hegt eigene Pläne, den Thron zu besteigen, und zwingt Simba, das Königreich zu verlassen und ins Exil zu gehen.

9.8.:
Auf der kleinen Insel Berk, hoch oben im Norden, wird nicht lange gefackelt: Mordsstarke Wikinger müssen ihre Insel vor wilden Drachen beschützen, die ihnen das Leben zur Hölle machen. Auch der schmächtige Teenager Hicks Beiname „der Hüne“, ist Feuer und ­Flamme für die Drachenjagd – nur leider hat er im Umgang mit Waffen zwei linke Hände …

Aus lizenzrechtlichen Gründen dürfen wir die Filmtitel nicht nennen.

Korsikafreizeit

16. bis 29. Juli 2019

Du suchst einen Sommerurlaub, bei dem du die Sonne genießen, coole Leute kennenlernen und dich bei einem umfangreichen Programm ausleben kannst? Dann ist Korsika, die Insel der Schönheit, genau das Richtige für dich! Von unserem Campingplatz San Damiano mit kilometerlangem Sandstrand aus (Lido de la Marana) wollen wir mit dir die französische Mittelmeerinsel entdecken. Es erwarten dich sportliche Turniere, verschiedenste Kreativangebote, eine Mottoparty, die Gebirgstour auf dem GR 20 und eine Flusswanderung im Inneren der Insel. Ausflüge nach Bonifacio, sowie mögliche Strandübernachtungen runden das Programm ab. Die Anmeldung gibt es hier.

Kinderspielstadt „Die Verwunschene Stadt“

1. bis 5. Juli 2019

„Accio back Dimensionem!“ Hm? Was macht ihr denn hier? Nicht nur der Zauberer war am Monatg morgen ein bisschen verblüfft als er die 39 Krümel vor sich fand, die er gerade mit in seine Welt geholt hatte. Seine Stadt war von einem Fluch befallen und nun lag es and den Krümeln das sie gerettet wird.

Schnell machten sich die Krümel daran Kleider zu fertigen und begannen neben ihren täglichen Berufen einer fantastischen Story zu folgen – mit vielen Rätseln, Schatzsuchen, Geburstagsfeier und schließlich einem Endkampf in einem verschollen geglaubten Tempel.  Als es dann am Donnerstag mit „Menoisnemid“ zurück in ihre Welt ging, waren viele Traurig das sie diese Zauberhafte Welt nun verlassen mussten.  An dieser Stelle, einen großen Dank an das Team das diese tolle Kinderspielstadt ermöglicht hat. Und an alle Krümel: Wir sehen uns wieder im nächsten Jahr.

Die nächste Kinderspielstadt  ist vom 10 – 14. August 2020 in der 6. Ferienwoche.

 

Kalle geht in den Ruhestand

28. Juni 2019
Noch wohnt Karl-Heinz Pfeifer mittendrin. Auf dem Gelände, das er fast drei Jahrzehnte gepflegt und in Schuss gehalten hat, auf dem er repariert, gebastelt und gewerkelt hat: zum Beispiel der schmiedeeiserne Gartenzaun – der ist von ihm, genauso wie der Gehweg ums Haus herum. Das Geländer an der Eingangstreppe – hat er selbst angebracht. Der Transportwagen für den schweren Flügel –  hat er nach eigener Anleitung gezimmert.

Geht man mit dem 65-Jährigen über Haus und Grundstück des Evangelischen Stadtjugendpfarramts (Stajupfa) in Wiesbaden, unweit der Biebricher Allee gelegen, dann finden sich überall Spuren des 65-Jährigen. 27 Jahre hat Kalle Pfeifer, wie ihn alle nennen, hier gewirkt – eigentlich als Hausmeister und Techniker, oft auch als Gärtner, manchmal als Musiker und vor allem als kreativer Bastler und Tüftler. Jetzt geht der Vater von drei erwachsenen Kindern in den Ruhestand und übergibt im wahrsten Sinne des Wortes ein gut bestelltes Haus an seinen Nachfolger Marco Lasser.

Mit Kalle Pfeifer geht im Stajupfa buchstäblich eine Ära zu Ende: Er ist mit Dekanatsjugendreferent Klaus Kosmehl der Dienstälteste im Haus und hat mit vier Jugendpfarrer*innen und zahlreichen Gemeindepädagoginnen und Gemeindepädagogen zusammengearbeitet.

Dank Pfeifers technischer Unterstützung ist das alljährliche Konfi-Camp, bei dem mehrere hundert Konfirmandinnen und Konfirmanden aus dem Dekanat Wiesbaden im Westerwald zelten, Freizeit verbringen, Party und Gottesdienst feiern, in dieser Form mit eigener Bühne und eigener Soundanlage erst möglich geworden. Ohne seinen Ideenreichtum und sein technisches Knowhow wäre das Stajupfa heute nicht das, was es ist.
Pfeifer selbst gibt sich bescheiden: „Tja, man kann halt alles für viel Geld ausleihen oder kaufen, man kann aber einiges auch selber bauen.“ Diese Haltung ist zu seinem Markenzeichen geworden.

Pfeifer ist eigentlich gelernter Nachrichtengerätemechaniker. Nach seiner Ausbildung hat er einige Jahre bei Philips in Wetzlar gearbeitet. Mit Pfarrer Martin Heinemann, ehemaliger Dekan von Wiesbaden und ehemaliger Stadtjugendpfarrer, verbindet ihn eine langjährige Freundschaft: „Mit Martin Heinemann war ich schon als Kind auf einer Bläserfreizeit“, erinnert sich Pfeifer.
Martin Heinemann hat er damals, in den 80er-Jahren, auch in Wiesbaden wieder getroffen, zunächst als Mitbewohner, danach als Hausmeister und Küster der Stephanuskirche am Elsässer Platz, die heute zur Ringkirchengemeinde gehört. Acht Jahre später war es Heinemann, der ihn ermunterte auf die Hausmeister-Stelle ins Stadtjugendpfarramt zu wechseln.
Dass er jetzt  tatsächlich ein halbes Leben dort geblieben ist, überrascht ihn selbst: „Es gab Durststrecken, keine Frage, und ich musste mir viel erkämpfen, es gab zum Beispiel anfangs nicht mal eine Putzkraft. Aber im Grunde hat sich immer alles gut gefügt. Es sollte wohl so sein“, sagt er und schaut auch mit Stolz auf die Früchte seiner Arbeit –  zum Beispiel auf Marco Lasser, seinen Nachfolger.
Den kannte Pfeifer schon als er als Jugendlicher erstmals ins Stadtjugendpfarramt kam, um bei einem Filmprojekt mitzumachen. Dass Lasser jetzt in seine Fußstapfen tritt, freut den 65-Jährigen. „Ich hab immer das, was ich konnte eingesetzt und wenn das von den Jugendlichen angenommen wurde, macht es einen dankbar.“

Ohne einen Draht zu Jugendlichen zu haben, wäre der Job wahrscheinlich nicht machbar gewesen, ist sich Pfeifer sicher. „Ich denke, ich war immer mit dem Herzen dabei und das haben die jungen Leute gemerkt.“ Generationen von Jugendlichen hat er so ein Stück begleitet. Manche von ihnen hat er aus den Augen verloren, andere sind als Erwachsene wiedergekommen. Zu seinem Abschiedsgrillfest gab es ein großes Wiedersehen. „Das hat mich wahnsinnig gerührt – da kamen fast 80 Leute, viele von denen hatte ich seit Jahren nicht mehr gesehen“, erzählt Pfeifer: „Da denke ich dann schon: Mensch, was hab ich einen spannenden Job gehabt.“