Sommerfest des Stajupfa: Gelungener Auftakt für Dagmar Unkelbach

26. Juni 2026

 

Bei hochsommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein feierte das Evangelische Stadtjugendpfarramt Wiesbaden am Freitag, den 26. Juni 2026, sein diesjähriges Sommerfest. Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit, gemeinsam einen besonderen Abend zu verbringen, der ganz im Zeichen von Gemeinschaft, Begegnung und einem Neuanfang stand.

Den Auftakt bildete um 18 Uhr ein festlicher Gottesdienst in der Heilig-Geist-Kirche. Im Rahmen dieses Gottesdienstes wurde Dagmar Unkelbach als neue Stadtjugendpfarrerin eingeführt und für ihren Dienst gesegnet. Gleichzeitig markierte die Feier die Heilig-Geist-Kirche als neuen Standort des Evangelischen Stadtjugendpfarramts Wiesbaden.

Dekanin Arami Neumann führte die Einführung und Segnung durch. Unterstützt wurde sie dabei von Ehrenamtlichen sowie den hauptamtlichen Mitarbeitenden des Stadtjugendpfarramts. Der Gottesdienst überzeugte durch eine lebendige Gestaltung mit moderner Musik und einer in die Zukunft blickende Dialogpredigt. Die abwechslungsreiche Liturgie und die spürbare Freude aller Beteiligten machten den Gottesdienst zu einem gelungenen Auftakt des Abends.

Im Anschluss waren alle Gäste zum Sommerfest auf das Gelände des Stadtjugendpfarramts eingeladen. Ein Sektempfang bot den passenden Rahmen für Begegnungen, Gespräche und das persönliche Kennenlernen der neuen Stadtjugendpfarrerin. Dank zahlreicher geschaffener Schattenplätze ließ sich die große Hitze gut aushalten, sodass viele Besucherinnen und Besucher den Sommerabend in entspannter Atmosphäre genießen konnten.

Auch für Familien war bestens gesorgt. Eine Hüpfburg mit Rutsche sowie verschiedene Bastelstationen sorgten für viel Freude bei den jüngsten Gästen und machten das Sommerfest zu einer Veranstaltung für alle Generationen.

Kulinarisch blieben ebenfalls keine Wünsche offen. Neben einer großen Auswahl an kühlen Getränken erfreute sich besonders das Eis großer Beliebtheit. Frisch zubereitete Burger und knusprige Pommes rundeten das Angebot ab und luden zum gemeinsamen Genießen ein.

Ein solches Fest lebt vom Engagement vieler Menschen. Deshalb gilt ein besonderer Dank den zahlreichen Ehrenamtlichen sowie den hauptberuflich Mitarbeitenden des Evangelischen Stadtjugendpfarramts Wiesbaden. Mit viel Einsatz, Kreativität und Teamgeist organisierten sie sowohl den Einführungsgottesdienst als auch das Sommerfest und sorgten dafür, dass sich alle Gäste willkommen fühlten.

Das Sommerfest 2026 war damit weit mehr als ein geselliges Beisammensein: Es war ein gelungener Auftakt für Dagmar Unkelbach in ihrem neuen Amt und ein sichtbares Zeichen für die lebendige Kinder- und Jugendarbeit des Evangelischen Stadtjugendpfarramts Wiesbaden.

10 Jahre Deutschkurs

Juni 2026

Vor mehr als zehn Jahren begann im Evangelischen Stadtjugendpfarramt eine Initiative, die bis heute trägt: Ehrenamtliche helfen geflüchteten Menschen beim Ankommen in Deutschland. Initiator der Integrationskurse war der Evangelische Jugendring (EJR), der die Kurse bis heute verantwortet. Ehrenamtliche aus der evangelischen Jugend haben damals Jugendliche unterstützt, die auf einen offiziellen Sprachkurs warteten. Dabei ging es von Anfang an um mehr als Grammatik und Vokabeln. Es ging auch um Begegnung und Austausch.

Bis heute engagiert sich das Stadtjugendpfarramt kontinuierlich in diesem Bereich. Es stellt Räume zur Verfügung, organisiert ehrenamtliche Lehrkräfte und übernimmt die Gebühren für staatliche Deutschprüfungen. Inzwischen besuchen überwiegend Erwachsene die Kurse, die zweimal pro Woche stattfinden. Ehrenamtlich Deutsch unterrichten derzeit die Pensionär:innen Sigrid Mertens, Reingard Denzer und Klaus-Jürgen Hellemeier.

„Damals sind wir in Gemeinschaftsunterkünfte und Flüchtlingscafés gegangen und haben persönlich für die Kurse geworben“, erinnert sich Sigrid Mertens, die seit Beginn dabei ist. Anfangs kamen vor allem Menschen aus Afghanistan und Syrien, seit Beginn des Ukraine-Krieges überwiegend Ukrainerinnen – tatsächlich sind es überwiegend Frauen. Inzwischen spricht sich das Angebot unter Geflüchteten schnell herum.

Für die Teilnehmenden sind die Kurse weit mehr als Sprachunterricht. Sie sind Orte der Begegnung und des Austauschs. „Die Sehnsucht nach der Heimat ist oft riesig“, sagt Mertens. „In den Kursen finden die Menschen Anschluss zu Gleichgesinnten und Landsleuten.“ Deshalb seien auch die gemeinsamen Kaffeepausen wichtig. Neben der Sprache beschäftigen die Teilnehmenden vor allem praktische Fragen: Wie finde ich eine Wohnung? Welche Rechte und Pflichten habe ich? Wie funktioniert eine Nebenkostenabrechnung? Wie ist der deutsche Staat aufgebaut?

Auch Klaus-Jürgen Hellemeier weiß, dass Sprache nicht allein im Unterricht gelernt werden kann. „Sprachkurse können immer nur ein Teil sein. Sprache muss im Alltag geübt werden – und genau das ist oft schwierig, weil es zu wenig Kontakt zu Deutschen gibt.“ Hinzu komme, dass in vielen Berufen zusätzlich Fachsprache benötigt werde, etwa im Krankenhaus oder in sozialen Einrichtungen.

In den vergangenen zehn Jahren haben die Ehrenamtlichen unzählige Lebensgeschichten begleitet – bewegende, tragische, aber auch ermutigende. Sigrid Mertens erzählt von einer ukrainischen Künstlerin, die nicht den Lebensmut verlor, obwohl dich der Sohn das Leben nahm. Von einer Mutter mit vier eigenen Kindern, die zusätzlich vier ukrainische Pflegekinder aufnahm. Aber auch von einem jungen Mann aus dem Irak, der inzwischen Soziale Arbeit studiert hat und heute selbst in der Jugendbetreuung arbeitet. Oder von einer Lehrerin aus Albanien, die inzwischen so sicher und schnell Deutsch spricht, „dass es mich aus den Socken haut“, sagt Mertens.

Oft sei schwer zu erahnen, welche Erfahrungen die Menschen mitbringen. „Viele kommen aus besetzten Gebieten oder aus zerstörten Wohnungen“, berichtet sie. Gleichzeitig gebe es Menschen, die irgendwann wieder in ihre Heimat zurückkehren – wie ein Ehepaar, das zurück nach Kiew gegangen ist.

Dekanatsjugendreferent Denis Wöhrle begleitet das Thema seit den Anfängen. Für ihn steht fest: „Bis heute ist diese Hilfe dringend nötig.“ Geflüchteten werde das Ankommen in Deutschland vielerorts noch immer schwer gemacht – etwa bei der Jobsuche, beim Spracherwerb oder bei der Anerkennung von Abschlüssen. „Oft ist es dem persönlichen Einsatz einzelner Menschen zu verdanken, dass jemand hier wirklich Fuß fassen kann“, so Wöhrle.

Für Sigrid Mertens endet das Engagement nicht mit dem Unterricht. Sie organisiert auch außerhalb der Kurse Begegnungen und lädt die Frauen regelmäßig zu Ausflügen ins Casino ein. Denn Integration, das zeigt die Arbeit im Stadtjugendpfarramt seit inzwischen zehn Jahren, beginnt dort, wo Menschen einander offen begegnen.

Juleica 2026

28. Februar 2026

Du hast Bock mehr übers Teamen zu lernen und eine Jugendleiter*in-Card (Juleica) zu bekommen? Dann ist unsere Juleica-Ausbildung genau das Richtige für dich.

Was ist die Juleica?

Wir bieten jedes Jahr eine Ausbildung zur Jugendleitung  an. Während der Ausbildung lernst du viele wichtige Dinge über die Jugendarbeit: über die Organisation und Planung von Angeboten, die Rolle und Aufgaben von Jugendleitungen oder über Finanzierungsmöglichkeiten – nach der Ausbildung hast du das erforderliche Wissen, um eine Jugendleiter*in-Card (Juleica) zu beantragen.

Für wen ist die Juleica?

Die Seminare des Evangelischen Stadtjugendpfarramtes richten sich an alle, die ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendarbeit tätig sind bzw. sein möchten (z.B. in Freizeitteams, Kinderspielstadt, Jugendkirche, als Gruppenleitende in Konfi-, Kinder- und Jugendgruppen). Alle Module und ein Praxisprojekt sind für Neueinsteiger verpflichtend. Der gesamte Kurs in Kombination mit den ehrenamtlichen Aktivitäten berechtigt zum Erwerb der Juleica.

Ab 15 Jahren

Alle Termine und die Anmeldung gibt es hier!

Konfi-Camp 2026

15.-21. Juni 2026


We need a – Konfi-Konfi-Camp 

Das Konfi-Camp ist seit vielen Jahren die größten Veranstaltungen der Konfi-Arbeit in der Region. Mehrere hundert Konfirmand:innen, Ehrenamtliche und Mitarbeitende verbringen gemeinsam ein Wochenende in Westernohe. Viele Mitarbeitende reisen bereits am Montag an, um das Camp vorzubereiten und alles für die gemeinsame Zeit aufzubauen.

Auf dem Programm stehen Campspiele, Workshops, Musik, Gottesdienste, Nachtaktionen und viele weitere Möglichkeiten, Gemeinschaft zu erleben und Glauben gemeinsam zu entdecken.

Rund um die Vorbereitung und Durchführung des Camps kann es in der Woche davor sowie in der Woche danach zu eingeschränkten Erreichbarkeiten kommen. Wir bitten hierfür um Verständnis.

Alle Infos zum Konfi-Camp findest du hier!

Jugendkirchentag 2026

04.-07. Juni 2026

Der Jugendkirchentag 2026 der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau wird laut, bunt und unvergesslich – mit Beats, Bühnenmomenten, kreativen Aktionen und jeder Menge Festival-Vibes. Junge Menschen kommen zusammen, feiern Gemeinschaft, teilen ihren Glauben und erleben ein Wochenende voller Energie.

Und genau hier kommst du ins Spiel:

Für unseren Stand suchen wir noch motivierte Mitarbeiter*innen, die Lust haben, Teil dieses besonderen Events zu sein! Ob Gespräche führen, Aktionen begleiten, Menschen willkommen heißen oder einfach mit guter Stimmung dabei sein – dein Einsatz macht den Unterschied.

Du bekommst:
✨ Festival-Atmosphäre hautnah
✨ Ein starkes Team
✨ Inspirierende Begegnungen
✨ Die Chance, Glauben lebendig zu gestalten

Hast du Lust, mit uns den JKT 2026 zu rocken?
Dann melde dich hier und werde Teil unseres Teams!

Biebricher Höfefest 2026 an der Jugendkirche

30. Mai 2026
Evangelische Jugendkirche
Adolf-Todt-Straße 9

 

Endlich gab es zum Höfefest mal nur Sonnenschein. Bei besten Wetter wurde auf unserem Hof bis in die späten Abendstunden ausgelassen gefeiert. Um 16 Uhr wurde unser Hof geöffnet damit dann mit dem Familienprogramm starten konnte. Und schon um 17 Uhr sprang Zauberclown Larifari auf die Bühne und beeindruckte Groß und Klein mit seiner Show.
Weiter ging es auf der Bühne um 19 Uhr mit der Partyband „Tonic“. Bis 23 Uhr gab es beste Stimmung und einen Kracher hintereinander der zum feiern einlud.

Wir sind dem ganzen Team sehr Dankbar für das was an diesem Tag geleistet wurde. Der ganze Tag wurde von einem Ehrenamtlichen Team gestaltet und durchgeführt. Leider war es das letzte Höfefest für uns an der Oranier-Gedächtnis-Kirche aber uns findet man in Zukunft zum Höfefest nach einem Umzug an der Heilig-Geist-Kirche.

Kurs Kindeswohlgefährdung erkennen, vermeiden und damit umgehen

9. Mai 2026

Inhalt des Kurses:

  • Rechtliche Grundlagen: An welche Gesetze und Verordnungen müssen wir uns in der Jugendarbeit halten?
  • Erkennen und Verstehen: Woran erkenne ich, dass eine Kindeswohlgefährdung vorliegt, und wie gehe ich dann vor?
  • Reflexion der eigenen Nähe-Distanz-Gestaltung im Kontakt: Wie gestalte ich vertrauensvollen Kontakt bei angemessener Distanz in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen?

Zeit und Ort:

Samstag, 9. Mai 2026, von 09:30 bis 16:30 Uhr (6-Stunden-Kurs)
Evangelisches Stadtjugendpfarramt, Bonhoefferhaus, Fritz-Kalle-Straße 38-40, 65187 Wiesbaden

Zielgruppe:

Der Kurs richtet sich an ehrenamtliche Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter sowie Verantwortliche in der evangelischen Jugendarbeit, die wertvolle Tipps für die Praxis in ihren Kirchengemeinden mitnehmen möchten.

Referent*innen:

  • Jonas Göbel, psychodynamischer Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut
  • Astrid Stephan, Pfarrerin und insoweit erfahrerne Fachkraft im Kinderschutz (§§ 8a, 8b SGB VIII, § 4 KKG)

Pro Person kostet der Kurs 25,- €, welche die entsendende Kirchengemeinde gebeten ist zu übernehmen.  Mitglieder von Kirchenvorständen haben die Möglichkeit, sich den Beitrag über die Ehrenamtsakademie refinanzieren zu lassen.

Anmeldungen sind ab sofort möglich per E-Mail oder persönlich im Stajupfa.

Schwarzlichttheater „Es ist Zeit“

01.-03. Mai. 2026

Das Schwarzlichttheater des Evangelischen Stadtjugendpfarramts Wiesbaden präsentiert: „Es ist Zeit! Eine Reise durch Wunderland“

Alice und das Kaninchen, Wunderland, die rote Königin. Jeder kennt die Geschichte. Doch was ist, wenn es eigentlich alles ganz anders war? Auf ihrer Suche nach dem Weg nach Hause findet Alice mehr als sie zu hoffen gewagt hätte, doch die Zeit läuft…

Tickets und alle Informationen finden Sie hier! 

Kinderkirchentag 2026

19. April 2026

Knapp 100 Kinder aus Wiesbaden und der Region haben am Evangelischen Kinderkirchentag in der Thomasgemeinde teilgenommen.

Unter dem Motto „Der Heilige Geist – Power von oben“ stand der Tag im Zeichen von Vertrauen, Gemeinschaft und dem Überwinden von Ängsten.
Im Kindergottesdienst – mit viel Musik von Kantorin Gabriela Blaudow  – wurden die Kinder eingeladen, ihre Ängste auf Zettel zu malen oder zu schreiben.

Diese steckten sie symbolisch in eine „Klagemauer“ im Altarraum. Im Anschluss durften sie Teelichter aufstellen – ein Zeichen dafür, dass Gott Kraft schenkt und vor Ängsten beschützt.

Nach dem Gottesdienst gab es Essen und Getränke und auf dem gesamten Gelände der Thomasgemeinde warteten Workshops und Kreativangebote: Die Kinder konnten singen, spielen, basteln, einer Märchenerzählerin lauschen oder sich auf der Hüpfburg austoben. Besonders beliebt waren die Rollenbahn, auf der die Kinder mit Schlitten hinunterfahren konnten, und ein Rettungswagen, der zur Besichtigung seine Türen geöffnet hatte.

„Der Kinderkirchentag ist jedes Jahr ein Höhepunkt“, so Dekanin Arami Neumann aus dem Organisationsteam. „Es ist schön zu sehen, wie die Kinder hier Gemeinschaft und Glaube erleben.“

Sie dankte dem Vorbereitungsteam rund um den Gemeindepädagogen Achim Hoock: „Der Dekanatskinderkirchentag wird immer von einem Team aus Gemeindepädagog:innen, Pfarrer:innen und Ehrenamtlichen organisiert. Viele davon machen das schon seit Jahren – das finde ich wunderbar“, so Neumann.
Traditionell findet das Kinder- und Familienfest jedes Jahr im Frühjahr in der Evangelischen Thomasgemeinde in Wiesbaden statt.

Nacht der Lichter

15. März 2026
Evangelische Jugendkirche
Adolf-Todt-Straße 9
65203 Wiesbaden

Zusammen singen und beten für Liebe, Frieden und Versöhung in der Welt – die evangelische Jugendkirche feiert zusammen mit KANA in der evangelischen Jugendkirche am 15. März um 18 Uhr die Nacht der Lichter.

Musikalisch unterstützt werden wir vom Taizé-Chor Lumen Cordium aus dem Rheingau.