Adventswochenende 1

30. November bis 02. Dezember 2018

Während der Vorweihnachtszeit ein erholsames Wochenende genießen, mit coolen Teilnehmern*innen und Teamer*innen, in unserm wunderschönen, weihnachtlich dekorierten, Freizeithaus in Trechtingshausen (Trexico). Ohne Weihnachtseinkäufe und sonstige Hektik. Sich Zeit nehmen für Dinge zu denen man sonst nicht kommt. Düsterwald (der Pakt), Schizophrenia, neue und alte Brettspiele, z.B. Siedler, Monopoly, Aktivity, Dixit, Las Vegas, Kartenspiele, Privacy eine Phantasiereise oder Impro Theater sind möglich.

In der großen Küche macht es Spaß Weihnachtsgebäck zu backen, ausgiebig zu kochen, Raclette, Schokoladenfondue vorzubereiten und anschließend zu genießen. Angeboten werden viele Kreativangebote, mit Holz, Stein, Silber- und Goldfolie, Schmuck, Lampen, Weihnachtsdekoration und Wichtel für nicht käufliche einzigartige Weihnachtsgeschenke. Großflächiges Malen ist eine weitere Möglichkeit, vom Alltag abzuschalten.  Auch wird es an diesem Wochenende einen heimlichen Freund geben. Geschichten im Kerzenschein und eine Weihnachts „Karaoke Show“. Gespräche über Gott und die Welt. Zeit haben um abzuhängen und bei Wohlfühlmassagen zu entspannen.

Unser Selbstversorgerhaus, am Rhein, ist genau der richtige Ort um zu entspannen und sich wohl zu fühlen. Nach einstimmiger Meinung unserer langjährigen Teamerinnen und Teamer, ist es das gemütlichste und schönste Selbstversorgerhaus.

Kosten: 56,-€
Alter: ab 18 Jahren
Anmeldung mit dem Anmeldeformular

Lichtskultpuren

26. November bis 5. Dezember 2018
Evangelische Jugendkirche
Adolf-Todt-Straße 9

„Hier bin ich“ – so lautete das Thema, mit dem sich Auszubildende des Bereichs Veranstaltungstechnik der Wiesbadener Friedrich-Ebert-Schule künstlerisch auseinandergesetzt hatten. Die von ihnen geschaffenen Licht- und Rauminstallationen wurden von Montag, 26. November, bis zum 5. Dezember in der Evangelischen Jugendkirche ausgestellt.

Zehn Tage lang hat sich die Evangelische Jugendkirche in einen Ausstellungsraum für teils spektakuläre Lichtskulpturen verwandelt – eine kleine Luminale sozusagen. Wie die jungen Leute zwischen 22 und 25 Jahren das gesetzte Thema angingen,  war ihnen überlassen. Die 20 Skulpturen setzten Dinge in ein anderes Licht, veränderten Perspektiven, traten in den Dialog mit dem sakralen Raum oder spielten gekonnt mit Licht und Schatten. Der Kreativität waren dabei keine Grenzen gesetzt.

THE ESCAPE ROOM – Das Live Abenteuer

23. November 2018, 19:30 Uhr

Über 50 Jugendliche und junge Erwachsenen beteiligten sich am Escape Room. In den  Kirchengemeinden hatten sie 77 Minuten Zeit den Schlüssel zu finden, um die Kirche zu verlassen. Folgende Teilnehmenden der Kirchengemeinden hatten Erfolg und verließen, wenn auch etwas gestresst, ihre Kirche: Die Evangelische Kirchengemeinde Hochheim, Bierstadt, Christuskirche, Johanneskirche, Delkenheim, Auferstehungsgemeinde und das Stajupfa in der Heilig Geist Kirche. Anschließend wurde das „Überleben“ bei leckeren Speisen  und Getränken im Stajupfa gefeiert.  Einig waren sich alle Beteiligten, dass im nächsten Jahr ein neuer Escape Room stattfinden sollte.
Recht herzlichen Dank an die Vorbereitungsgruppen des Spiels und an die Essensgruppe.

Nacht der Lichter

18. November 2018
KANA – katholische Jugendkirche

Das war eine sehr sehr schöne Nacht der Lichter in der Katholischen Jugendkirche KANA! Bei voller Kirche und den so vertrauten Liedern und Gesängen aus Taizé haben wir den Abend sehr genossen.

Die ruhige uns stille Art, zu feiern und zu beten war eine schöne Gelegenheit, zur Ruhe, zu sich selbst und zu Gott zu kommen. Im Anschluss bestand bei einer Tasse Zitronentee noch die Möglichkeit, mit Frére Philip ins Gespräch zu kommen.

Die nächste Nacht der Lichter wird in der Evangelischen Jugendkirche am 31. März 2019 um 18:00 Uhr sein. Die gemeinsame Fahrt nach Taizé von Kana und Stajupfa wird vom 28. Juli bis 4. August 2019 stattfinden. Infos dazu gibt es hier.

Love Speech – Gottesdienst für Konfis

9. November 2018, 19.00 Uhr
Evangelische Jugendkirche
Adolf-Todt-Straße 9

Was für ein KonGo! Absolut passend für den 9. November 2018 und mit einem klaren Bekenntnis, sich getragen von der Liebe Gottes gegen Hass und demokratiefeindliche Kräfte in der Welt einzusetzen.

Wenn Menschen abgewertet, diskriminiert oder verbal angegriffen werden, muss man etwas entgegensetzen: „Lovespeech“ ist ein Aufruf für eine wertschätzende Sprache und einen respektvollen Umgang miteinander. Damit haben sich auch die Jugendlichen aus dem Evangelischen Stadtjugendpfarramt beschäftigt: Am Freitag (9.11) stand der Gottesdienst für die Konfirmandinnen und Konfirmanden des gesamten Evangelischen Dekanats unter dem Thema „Lovespeech“.

In der Jugendkirche in Biebrich erklärte die 14 Jahre alte Cäcilia wie es zu dem Thema kam: „Gerade dieser Tag, der 9. November, erinnert uns an so viele Menschen zerstörende Kräfte, Rassismus und Antisemitismus. Wir wollen das nicht. Wir brauchen das nicht, diesen Hass auf andere Menschen, Menschen aus anderen Ländern oder Angehörige einer anderen Religion.“

Wie fühlt man sich, wenn man Opfer von Hasstiraden in den sozialen Medien wird, und was kann man dagegen tun? Mit einem Anspiel in drei Szenen und Musik wie dem Ärzte-Klassiker „Schrei nach Liebe“ und Bodo Wartkes „Nicht in meinem Namen“ haben die Jugendlichen das Thema gelungen greifbar gemacht. Eindrucksvoll auch ein Zitat von Victor Klemperer, das von Paula, einer der Jugendlichen vorgetragen wurde und treffend die Wirkung von Sprache beschreibt: „Worte können wie winzige Arsendosen sein: Sie werden unbemerkt verschluckt: sie scheinen keine Wirkung zu tun – und nach einiger Zeit ist die Giftwirkung doch da.“

Um diesem Gift entgegenzuwirken, hilft es, Frieden mit sich selbst zu schließen, so wie es in einem Schülerrundbrief heißt. Und die Jugendpfarrerin Astrid Stephan ergänzte in ihrer Kurzpredigt: „Nimm dich an, wie du bist. Lass dich annehmen, wie du bist, von deinen Mitmenschen und von Gott.“ Denn, so ist die Pfarrerin überzeugt: „Wenn wir uns geliebt fühlen können von anderen Menschen und noch viel mehr von Gott, dann kann so mancher Hass an uns einfach abprallen.“

Das von der Band des Stadtjugendpfarramtes gefühlvoll intonierte „Power of Love“ – Lied von Frankie goes to Hollywood lies die Kraft der Liebe spürbar werden. Das indische Sprichwort „Das Lächeln, das Du aussendest, kehrt zu dir zurück“ war denn auch das letzte Leitzitat des Abends. Und ganz praktisch wurde in der dritten Spielszene über die Großbildleinwand vorgeführt, wie Hass vor allem in den Sozialen Medien kreativ gekontert werden kann in Form von „Counterspeech“ mit unerwarteten Sprüchen oder Bildern, auch „Memes“ oder „Gifs“ genannt.

Am Ende des Gottesdienstes gab es noch die Möglichkeit zur persönlichen Segnung. Ein Lesezeichen mit einer schwarz-weißen und einer bunten Seite – symbolisch für Hate- und Lovespeech – konnte jeder am Ausgang mitnehmen. Darauf standen die Zitate Von Victor Klemperer und das indische Sprichwort.

Begeistert wurde auch ein Filmausschnitt mit Applaus bedacht, der Eindrücke vom diesjährigen Konfi-Camp des Evangelischen Dekanats Wiesbaden zeigte. Eine DVD des diesmal echt kurzweiligen Films gab es am Ausgang für jede Gemeinde zum Mitnehmen.

Der „KonGo“ (Konfirmanden-Gottesdienst) wird jedes Jahr traditionell einige Monate nach dem großen Konfi-Camp der Evangelischen Kirche in Wiesbaden gefeiert. Das Besondere: Die Jugendlichen des Evangelischen Stadtjugendpfarramtes gestalten den Gottesdienst komplett selbständig.

   

Die Evangelische Jugend positioniert sich!

26. Oktober 2018

Mit dem Banner „Lieber Gott, statt Nazischrott!“ der Evangelischen Jugend wird klar Position bezogen gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit. Das Banner bleibt noch für alle sichtbar  am evangelischen Stadtjugendpfarramt hängen. Schon im  Positionspapier gegen Populismus hat der Evangelische Jugendring, von der  EJR Vollversammlung  beschlossen, zu mehr Engagement für Demokratiebildung aufgerufen und sich für Vielfalt und Nächstenliebe ausgesprochen. Auch die Dekanatssynode hat  sich aktuell in einer
Resolution für Vielfalt und Mitmenschlichkeit und gegen Hetze und Rassismus ausgesprochen.  Dem Evangelischen Jugendring und dem Evangelischen Stadtjugendpfarramt ist es wichtig, immer wieder auf diese Haltung hinzuweisen.

Konfi-Ball

26. Oktober 2018
Evangelische Jugendkirche
Adolf-Todt-Straße 9

Gut 120 Jugendliche besuchten den Ball und genossen die außerordentlich festliche und  fröhliche Stimmung. Es wurde viel gelacht und natürlich getanzt. Nicht zuletzt trugen die vielen helfenden Hände und Füße zum Gelingen des Abends bei.

Organisiert wurde der Ball von 16 Jugendlichen aus dem diesjährigen Jugendleitungskurs des Stajupfas, die ein halbes Jahr lang diesen tollen Abend vorbereitet haben. Dem ganzen Team war es  eine Freude diesen Abend zu erleben und dabei zu sehen, wie das lange geplante Projekt durch die vielen Konfis zum Leben erwachte. Ein gelungenes Fest also für alle Beteiligten.

Wir danken auch ganz herzlich der Kinder-und Jugendstiftung der EJHN für ihre Förderung des Projekts.

EJR Klausur

19. bis 21.10.2018

Der Evangelische Jugendring (EJR), die Jugendvertretung im Dekanat Wiesbaden,  lädt alle Delegierte und Interessierte zum  Klausurwochenende vom 19.-21.10.2018  in das wunderschöne, am Rhein gelegene Selbstversorgerhaus  Trexico in Trechtingshausen ein.  Dieses Jahr widmet sich der EJR den Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der Evangelischen Jugendarbeit vor Ort. Dabei wird die Diskussion aufgegriffen und fortgesetzt, die auf der EJR Vollversammlung  begonnen wurde und dort nur angerissen werden konnte. Die Klausur ist offen für alle an der Evangelischen Jugendarbeit Interessierte und der EJR freut sich, wenn  sich viele beteiligen, um möglichst viele Perspektiven einbeziehen zu können.  Neben dem Diskutieren bleibt auch genug Zeit zum gemütlichen kochen, sich austauschen und lustigem Beisammensein an den Abenden. Weitere Infos und Anmeldung bei Denis Wöhrle  (ejr@stajupfa.de) oder hier im Flyer. 

 

Erlebnis Fels

07. bis 09. Oktober 2018

„Zu“, „Ist zu“, „Ab“ – …diese Zurufe werden vielen von uns noch lange im Gedächtnis bleiben, haben wir sie doch während unserer Klettertage in Pommelsbrunn immer wieder gehört. Drei Tage waren wir, 11 Jugendliche und junge Erwachsenen aus Hochheim und Wiesbaden zusammen mit zwei Pädagog*innen am Felsen klettern im Frankenjura. Während die Teilnehmenden, die einen Kletter-Vorstiegsschein besitzen, die Routen einhängten, wurde denen, die zum ersten mal am Felsen waren nochmal das Sichern erklärt – vor allem, worauf sie dabei besonders achten müssen, bevor es dann richtig losging. Dabei konnten sie wählen, ob sie lieber eine etwas entspanntere Route nehmen oder sich dann doch an etwas Komplizierterem mit weniger guten Griffen versuchten. Nach einem erfolgreichen Klettertag kehrten aller dann wieder in unser Selbstversorgerhaus zurück. Die einen bereiteten das Essen zu (lecker!). Die anderen waren dafür mit dem Geschirr-Spülen dran. Viel zu schnell gingen diese drei Tage voller Gemeinschaft vorbei, als wir uns am Dienstag wieder auf die Rückreise machten. Doch alle waren wir uns einig, das dies ein tolles Erlebnis war, das sich auf jeden Fall lohnt, zu wiederholen.

 

BlessU-2 in Wiesbaden

19. bis 23. September 2018

Rund ums Thema Segenwar der Segensroboter „BlessU-2“, der auf der Weltausstellung in Wittenberg im vergangenen Jahr für so viel Diskussionen sorgte, in Wiesbaden.

Es gab thematische Veranstaltungen, eine gut besuchte Filmvorführung mit anschließendem Gespräch in der Krypta der Marktkirche, einen Outdoor-Auftritt vor der Kirche und am Sonntag einen Segensgottesdienst in der Marktkirche.

Bless-U war im Dauereinsatz und wurde von Menschen aller Generationen ausprobiert. Auch wenn die Mehrheit schließlich nach dem Selbstversuch befand, dass das kein „richtiger“ Segen war, sorgte der Roboter für zahlreiche Gespräche, viele lachende Geichter – irgendetwas hat der Roboter eben doch, was ihn sehr sympathisch macht! Verblüfft hat die Begleitenden der Aktion, dass der Roboter häufig den Wunsch nach einer persönlichen Segnung durch eine/n der immer anwesenden Geistlichen hervor rief.

So bewegte auch der abschließende Gottesdienst am Sonntag in der Marktkirche die Anwesenden tief. Die im Anschluß angebotenen persönlichen Einzelsegnungen wurden zahlreich in Anspruch genommen – so ganz ohne Roboter von Gott über Mensch zu Mensch. Bless-U2 war am letzten Tag dann ein wenig lädiert vom ununterbrochenen Dauereinatz, konnte aber schließlich vom Dekan als neuem „Robodoc“ wieder repariert werden.

Seinen Zweck, als Kunstinstallation Menschen ins Nachdenken zu bringen, wann ein Rotobereinsatz sinnvoll sein kann – und wann eben nicht, hat Bless-U2 jedenfalls voll erfüllt.