16. Juli 2023
16. Juli 2023
6. bis 8. Juli 2023
Knapp über 600 Wiesbadener:innen waren in der vergangenen Woche im Westerwald auf dem Bundeszeltplatz der DPSG in Westernohe: 360 Konfis, 185 Rotkappen (Gemeindebetreuer:innen), 72 Blaukappen (Organisationshelfer:innen) und das 9köpfige Leitungeteam der Schwarzkappen.
„Siehst Du mich?“ war das Motto, das an die Jahreslosung 2023 angelehnt war und die Familiengeschichte von Roy Berlanger und seiner Mutter im Mittelpunkt hatte, einem jungen, der mit seiner familiären Situation hadert und damit sehr nah an den eigenen Erfahrungen vieler Jugendlicher war. Diese korrespondierte mit der biblischen Familiengeschichte, von Abraham, Sara und Hagar, in der es heftige Schwiereigkeiten gab.
Bei Campspielen konnten die Konfigruppen gut zusammenwachsen, in den Arenaveranstaltungen von der Eröffnung über den Gottesdienst am Freitagabend bis zum Abschluss, erlebten sie eine Art Großgemeinde mit vielen anderen. Nachtgeländespiel, Music Move mit Gruppentänzen, Kreativworkshops und eine große Open Air Disco ergänzten das Programm. Gechillt werden konte im Camp Café und in der Nachtkirche.
Gott sieht Dich, war die Botschaft, die den Jugendlichen mit in ihr nun beginnendes Konfi-Jahr gegeben wurde. Gott sieht gerade auch die Menschen, denen es nicht gut geht. Und auf die Frage, wer oder was trösten und helfen kann, waren sich alle mit der Antwort einig: gute Freund:innen und die Familie – und Gott, der nicht einfach alles Böse ungeschehen macht, aber allen nah ist und die nötige Kraft zum Leben gibt.
Und hier schon für die ganz frühen Vögel der Termin 2024 zum Vormerken: 27.-29. Juni 2024
05. bis 09. Juli 2023
Die Vorbereitungstage sind bereits gewesen. Trotzdem könnten wir aber die eine oder andere erfahrene Blaukappe noch gut dabei haben. Also: geht da noch was? Dann ganz schnell anmelden…
24. Juni 2023
Eine kleine Gruppe von Ehren- und Hauptamtlichen beschäftigte
sich am vergangenen Samstag gemeinsam mit Expert:innen des Zentrums für Beratung und Therapie in Wiesbaden mit dem Kindeswohl. Im Einzelnen ging es um folgenden Inhalten:
Am Ende waren sich alle einig: Wir wissen wo wir für uns und andere Unterstützung bekommen können, wenn wir Auffälligkeiten beobachten oder das Gefühl haben: „Irgendetwas stimmt da nicht“.
Dank der Parallelveranstaltung Kreativtag gab es diesmal sogar Chili sin carne zu Mittag!Dazu noch Obst und kleine Leckereien. So ließ sich auch ein heißer Tag gut aushalten.
6. bis 11. Juni 2023
Nürnberg
Mit einem Team von 22 Personen waren wir in Nürnberg und haben eine Quartierschule betreut. In unserer Unterkunft waren über 500 Kirchentagsbesucher:innen zu Gast. Die Gruppen kamen unter anderem aus Mainz, Frankfurt/Offenbach, Ingelheim/Oppenheim, Asbach, Nordfriesland und vielen weiteren Orten. Es war ein munteres Durcheinander.
Von Mittwoch bis Sonntag haben wir uns ums Frühstücksbuffet, die Infrastruktur und das Gute-Nacht-Café gekümmert. So war ein besonderes Highlight das „Café Kiwi“, welches im Innenhof und auf der Rooftop-Bar angesiedelt war. Hier gab es kühle Drinks und auch Leckereien, wie Crepés und Flammkuchen. Vor allem gab es aber auch die Möglichkeit in einem schön beleuchteten Ambiente eine Runde zu chillen.
Aber auch für uns als Helfende des Kirchentag gab es, neben unseren Jobs in und um die Schule, viel in Nürnberg zu erleben . Wir haben viele tolle Veranstaltungen, Podiumsdiskussionen und Konzerte besucht und mitgefeiert.
Besonders gefreut haben uns die positiven Rückmeldungen der Gruppen am Ende des Kirchentags, die gerne 2025 in Hannover wieder zu uns in die Quartierschule kommen.
Zum Vormerken: Deutscher Evangelischer Kirchentag in Hannover vom 30. April bis 4. Mai 2025.
3. Juni 2023
Katholische Jugendkirche KANA
Platterstraße 3
Eindrucksvoll beschrieben vier junge Menschen, wie sie von unsicheren und ängstlichen Personen zu kraftvollen und selbstbewußten Menschen wurden. Dabei muss es gar nicht immer ums Coming out der sexuellen Orientierung gehen. „Ängste gibt es viele“ begann eine der Jugendlichen ihr Statement. Doch durch liebevolle Begleitung von Menschen, die uns begegnen – und durch Gottes Geschenk seiner Liebe zu allen Menschen, können Ängste überwunden werden.
„Immer Liebe“ – Liebe im Herzen trägt weiter – und lässt uns diese Welt bunt und vielfältig gestalten.
Der ökumenische Gottesdienst wurde gemeinsam gestaltet von der katholischen Jugendkirche KANA und dem evangelischen Stadtjugendpfarramt.
17. bis 21. Mai 2023
Das war Kerle unter sich – 5 Tage voller Aktionen in Thüringen: Schwertkampf, Bogenbauen und -schießen, schmieden, Trinkhörner schnitzen, Jugger spielen, aber auch viele Gespräche über alles, was die Kerle so umtreibt und beschäftigt. Eine tolle Zeit mit vielen Erlebnissen, die lange in Erinnerung bleiben werden.
17. bis 21. Mai 2023
„Der Fels schenkt dieser unserer Erde die Dimension des Ragenden und Himmelstürmenden“
Es war Frühsommer und endlich wieder warm genug, um ganze Tage in der Natur zu verbringen. 12 Jugendliche zwischen 15 und 23 Jahren haben in Frankreich eine tolle Zeit verbracht.
Gemeinsam klettern, wandern, lachen, kochen, essen….. es war einfach eine gute Zeit. Diese Freizeit wurde in Kooperation mit der Evangelischen Jugend Rheingau Taunus durchgeführt und gefördert vom Arbeitskreis Kirche und Sport unserer Landeskirche.
01. Mai 2023
Es sind unzählige Kinder und Jugendliche, die Dekanatsjugendreferent Klaus Kosmehl in den vergangene vier Jahrzehnten ein Stück ihres Weges begleitet hat. Seit Beginn der 80-er Jahre hat der gelernte Erzieher, Spiel- und Theaterpädagoge und Diakon evangelische Kinder- und Jugendarbeit gemacht, zum 1. Mai 2023 geht er in den Ruhestand.
Die Freizeitenarbeit des Stadtjugendpfarramts (Stajupfa), das Konfi-Camp und die Schwarzlichttheater-Gruppe sind mit seinem Namen untrennbar verbunden. Doch damit ist es längst nicht genug: unzählige Kinder- und Jugendgruppen, Konfirmandenfreizeiten, 30 Jahre lang Religionsunterricht an Schulen, Straßentheater in der Toskana, Quartiersbetreuung auf Evangelischen Kirchentagen, Bildungsfahrten mit jungen Erwachsenen, Zeitzeugengespräche, Jugendkirchentag, Juleica-Ausbildung, Christmette mit und für Jugendliche an Heiligabend und noch vieles mehr. Mit Klaus Kosmehl geht einer der dienstältesten und erfahrensten Pädagogen in der evangelischen Jugendarbeit in Wiesbaden in den Ruhestand.
30. April 2023
Die Kinder konnten sich aktiv im Gottesdienst beteiligen und sprudelte vor Ideen: „Was läuft schlecht in der Welt, womit könnte Gott in dieser Welt unzufrieden sein?“, fragte etwa die stellvertretende Dekanin Arami Neumann und forderte die Kinder auf über die Welt nachzudenken: Armut, Müll und Umweltverschmutzung, Krieg und Streit wurden unter anderem genannt. Und auch darüber wie eine Welt zu einem besseren Ort werden könnte, dachten die Kinder nach und schrieben ihre Vorschläge auf Zettel, die an die Kirchenwände gehängt wurden: ,Liebe‘ stand da immer wieder, miteinander reden und lachen, weniger streiten, respektvoll mit der Natur umgehen, sich an Gottes Regeln halten und die Umwelt nicht verschmutzen.
Im Gemeindehaus und auf dem gesamten Gelände der Thomasgemeinde lockten nach dem Gottesdienst viele kreative Angebote zum Mitmachen: Die Kinder konnten kleine Figuren in Flaschen setzen, Boote kneten, Tiermasken basteln und bemalen, Altarsteine gestalten oder etwas aussägen, man konnte sein Gesicht schminken lassen oder auf der Hüpfburg toben. Das Jugendrotkreuz hatte einen Krankenwagen auf das Gelände der Kirche gestellt, und die Kinder durften einen Blick in das Innere des Wagens werfen. Bei Pfarrerin Christiane Müller lauschen die Kinder Märchen.
Für das Organisationsteam des Kinderkirchentags war der Tag ein voller Erfolg, nicht zuletzt wegen des schönen Wetters, das die Familien rund um die Thomaskirche in vollen Zügen genossen.
Die Auringer Pfarrerin Bea Ackermann organisiert den Kinderkirchentag seit Jahren mit und zeigt sich sehr zufrieden: „Ich finde es wunderbar, wie die Kinder mitgemacht haben. Ich denke, dass sie von den Themen, die wir im Gottesdienst aufgegriffen haben, etwas mitgenommen haben.“ Dass die Teilnehmerzahl noch nicht an die Zahl von vor der Pandemie heranreichte, findet Bea Ackermann schade, ist sich aber sicher: „Wir bleiben dran und hoffen, dass es sich einfach immer weiter herumspricht, was für ein schönes, buntes und fröhliches Fest der Kinderkirchentag ist.“