19. bis 23. Juni 2019
Dortmund
Daneben gibt es auf dem Kirchentag natürlich ganz viele tolle Veranstaltungen zu besuchen. Das komplette Kirchentagsprogramm gibt es hier, auch als kostenlose App zum Runterladen und vor Ort immer gut informiert sein.
19. bis 23. Juni 2019
Dortmund
Daneben gibt es auf dem Kirchentag natürlich ganz viele tolle Veranstaltungen zu besuchen. Das komplette Kirchentagsprogramm gibt es hier, auch als kostenlose App zum Runterladen und vor Ort immer gut informiert sein.
Ab Sommer 2019
Du spielst seit längerer Zeit Keyboard und willst gemeinsam in einer Band Musik machen? Du hast Lust auf verschiedene Auftritte innerhalb und außerhalb der Kirche? Dann melde dich bei uns: band@stajupfa.de
Wir proben regelmäßig Dienstags von 18:00-20:00 Uhr im Stajupfa.
(Und keine Angst, wir spielen nicht nur Kirchenlieder, sondern orientieren uns bei der Auswahl der Lieder an der Thematik der Veranstaltung.) Mehr Infos gibt es hier.
31. Mai 2019
Evangelische Jugendkirche
Adolf-Todt-Straße 9
Ab 17 Uhr präsentieren die Kunstwerkstatt und die Schulband der Mittelstufenschule Dichterviertel ihr Projekt „Rheingold“ mit Ausstellungstücken aus Treibholz vom Rheinufer und begleitet von einem Songprojekt nach einem Motiv aus der Rheingold Overtüre von Wagner.
Als zweiter Act spielen ab 18.30 Uhr dann Jomäx. Rock-Folk präsentiert von den Brüdern Max und Jonathan Binhack mit ihren Gitarren.
Im Anschluss um 21 Uhr sorgt Stadtgeflüster mit einem bunten Mix aus Charts und Oldies für Stimmung. Die gewaltige Stimme und groovigen Rhythmen des Trios zeichnen Stadtgeflüster aus.
Für Essen und Trinken ist gesorgt, ob Ihr nun die leckeren Cocktails des Chores „Chorage“ probieren oder direkt gegenüber am Stand des Förderkreises der Jugendkirche einen Sekt genießen wollt. Natürlich gibt es auch eine breite Auswahl an Limonaden.
26. Mai 2019
Dem Evangelischen Jugendring ist es wichtig, dass viele, auch junge Menschen, von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Deshalb wünschen die Jugendvertreter*innen: „Nehmt euch die Zeit am 26. Mai und geht wählen!“ – „für ein weltoffenes, tolerantes und soziales Europa“ so wie es in dem Aufruf des Wiesbadener Bündnisses heißt. Den kompletten Aufruf gibt es hier zum nachlesen.
13. bis 21. Mai 2019
Evangelische Jugendkirche
Adolf-Todt-Straße 9
In sechs Stationen zum Thema Handy, Recycling, Wasser, Energiegewinnung oder dem umweltbewussten Einkauf, auch von Kleidung, erlebten die Jugendlichen in praktischen Übungen wie es um ihrem persönlichen Umgang mit Ressourcen im Alltag steht.
Das Projekt der Evangelischen Jugendkirche Wiesbaden und der Schulsozialarbeit der LH Wiesbadsen gibt Anregungen, seine Gewohnheiten diesbezüglich zu überprüfen und anzupassen.
Schwarzlichttheater „Verkantet“
Ein greiser König liegt im Sterben und hat zwei Söhne: Einer von den beiden, Kante, der titelgebende Held der diesjährigen Schwarzlichtproduktion „Verkantet“, will beweisen, dass er ganz allein den Vater und das Königreich retten kann. Heroisch zieht er los, auf der Suche nach einem Zaubertrank, dem Wasser des Lebens, das seinem Vater vor dem drohenden Tod bewahren soll.
„Verkantet – Einmal Held und zurück“ ist die neue Schwarzlichtproduktion des Evangelischen Stadtjugendpfarramts. Das Stück ist frei nach dem Grimmschen Märchen „Das Wasser des Lebens“ erzählt.
Auf seiner Suche nach dem Wasser des Lebens muss Kante mit seiner treuen Fee Samvete einige Abenteuer erleben: Er kämpft gegen einen Drachen, muss fremde Königreiche finden und lernt hungernde und zu Stein erstarrte Völker kennen. Außerdem trifft er auf eine verwunschene Prinzessinnen. Am Ende gelingt Kante zwar, das Wasser des Lebens zu destillieren und nach Hause zu bringen, doch es kommt dann doch anders als erwartet.
Den Schauspieler*innen gelingt es, eine Fülle von starken Bildern und Motiven auf die Bühne zu bringen, dennoch wirkt die Handlung teilweise etwas zersplittert. Die zahlreichen Schwarzlichtszenen sind die stärksten Momente des Abends. Oft deuten sie ausdrucksstark auf die märchenhafte Fantasiewelt hin, etwa, wenn Kante mit dem Drachen kämpft – eine großartige Szene – oder wenn Nebelgeister aufsteigen. Manchmal symbolisieren die Schwarzlichtszenen eine unheimliche Zwischenwelt – zwischen Leben und Tod, Traum und Wirklichkeit. Die Aufführung lebt außerdem von einem ausdrucksstarken Bühnenbild sowie detailgetreuen Kostümen und Requisiten. Musik und Ton erzeugen darüber hinaus ein stimmiges Gesamtbild.
Das Stück ist vielschichtig, es stellt vor allem die Frage nach dem Helden neu. Kante gelingt es zwar das Wasser des Lebens zu finden und mit nach Hause zu nehmen, aber unterwegs verliert er seine treue Fee Samvete. Menschen öffnen ihm die Augen darüber, dass sein Vater, der König, dem er eigentlich das Leben retten will, sein Volk unterdrückt. Was macht einen Held zum Held? Kante hat zwar wahren Heldenmut bewiesen, doch was bringt es? Und ist ein schillernder Held, der auf die Hilfe anderer angewiesen ist, am Ende nicht vielleicht sogar der bessere Held?
„Verkantet“ ist eine gemeinschaftlich erarbeitete Produktion von jungen Erwachsenen rund um das Evangelische Stadtjugendpfarramt. Rund 25 Akteure vor und hinter der Bühne sind beteiligt, die Gesamtleitung hat Klaus Kosmehl. Das Drehbuch zu „Verkantet“ hat Linnert Arndt geschrieben, für Kostüme und Requisiten ist federführend Heidi Bochenek zuständig, Regie führten Fa-Rung Rath und Timo Schipper.
Das Schwarze Theater des Evangelischen Stadtjugendpfarramtes gibt es mittlerweile seit 18 Jahren. Es ist nicht nur zu einer festen Größe im Stadtjugendpfarramt, sondern auch in der Jugendkulturszene der Stadt geworden. Zu den Vorstellungen im Bonhoefferhaus kommen pro Jahr rund 400 bis 500 Zuschauer. Fast jährlich formiert sich die Gruppe zum Teil neu. Rund 100 Jugendliche haben in den vergangenen 18 Jahren beim Schwarzen Theater mitgewirkt. Aktuell besteht die Theatergruppe aus mehr als 20 jungen Menschen zwischen 19 und 62 Jahren. Die Leitung hat Dekanatsjugendreferent Klaus Kosmehl.
04. Mai 2019
20. April 2019
Evangelische Jugendkirche
Adolf-Todt-Straße 9
Es war keine „Massenveranstaltung“ – „denn viele Gemeinden feiern heute selbst ihre Osternacht, so zum Beispiel gibt es in Bierstadt oder Auringen ähnliche Veranstaltungen“, sagte die Stadtjugendpfarrerin. Zudem ist für die Wiesbadener Jugendlichen auch das „weltliche“ Osterfeuer am Schlachthof eine beliebte Alternative.
Doch, so Astrid Stephan, man wolle dennoch auf die Osternachtfeier in der Evangelischen Jugendkirche am Rheinufer nicht verzichten und ganz bewusst eine kleine, besonders liebevoll gestaltete Feier daraus machen. An mehreren „Kreuzwegstationen“ entfaltete sich das Panorama der Ostergeschichte, das, so Astrid Stephan, bewusst nicht als „frontal gestalteter“ Gottesdienst konzipiert war. Vor der Kirchentür wurde ein hölzernes Kreuz mit Stacheldraht als „Dornenkrone“ umwunden, mehrere Gottesdienstteilnehmer trugen es vor den Altar und legten es dort nieder.
Auf Papphockern saßen die Gäste im Altarraum verteilt und hörten der Band des Stadtjugendpfarramts zu, die eine bunte Mischung aus Pop-Hits und christlicher Musik mitgebracht hatte. Leonie Biewald, eine ehrenamtliche Mitwirkende, forderte die Teilnehmenden dazu auf, ihre Anliegen aufzuschreiben und symbolisch eine Kerze in ein „Tränenmeer“, eine große, blumengeschmückte Wasserschale, zu platzieren.
Ein kleiner Leuchtturm zwischen vielen Kerzen setzte dann einen Impuls, über Licht und Dunkel in dieser Osternacht nachzudenken. Immer wieder lasen Jugendliche aus der Bibel vor und auch zahlreiche andere Texte, Lieder und Gebete sorgten für spirituelle Impulse.
Es kam jedoch auch die gemeinsame Aktion nicht zu kurz: Das Team hatte Osterkerzen und Laternen vorbereitet, die mit bunten Stiften gestaltet werden konnten. An zwei Tischen wurde kreativ gearbeitet und die österlichen Lichtbringer individuell bemalt. Sie konnten am Schluss des Gottesdienstes mitgenommen werden.
In sein Amt, das er bereits seit zwei Monaten innehat, wurde offiziell der neue Gemeindepädagoge der Jugendkirche, Johannes Winkler, während des Gottesdienstes eingeführt. Er ist mit einer Viertelstelle an die Jugendkirche abgeordnet und ersetzt damit Martin Biehl, der den Erbenheimer „Pluspunkt“ übernommen hat. Winkler ist außerdem in der evangelischen Gemeinde Delkenheim tätig. Astrid Stephan wünschte ihm Gottes Segen für sein Amt und freute sich, dass das Team mit Sören Dibbern und ihr nun wieder vollzählig ist.
Nach diesem „offiziellen“ Einschub wurde das Licht in der Kirche wieder ein Stück heller: Die Besucher und Besucherinnen brachten ihre Fürbitten vor Gott, hielten sich dabei im Kreis an den Händen und beteten gemeinsam das Vater Unser. Nicht nur die große Osterkerze, sondern für jeden und jede wurde auch eine kleine angezündet, und die Lichter erhellten den weiten Kirchenraum. Mit einem segnenden Lied mit gemeinsamen, verbindenden Gesten schloss Astrid Stephan um kurz nach Mitternacht den Osternachtgottesdienst, der noch mit einem kleinen Osterfeuer in einer Feuerschale vor der Kirche ausklang. In dieser Schale konnte, wer wollte, seine „Tränenzettel“ verbrennen und mit diesem symbolischen Akt gestärkt aus der Osternacht in den Alltag gehen.
13. bis zum 17. April 2019
7. April 2019
Evangelische Thomaskirche
Richard-Wagner-Str. 88
Basteln, beten, singen und toben – rund 180 Kinder aus Wiesbaden und dem Umland haben beim Evangelischen Kinderkirchentag in der Thomasgemeinde gemeinsam Gottes gutes Schöpfung in den Blick genommen. Im Kindergottesdienst zum Auftakt des Mini-Kirchentags hat der Gemeindepädagoge Achim Hoock mit Pfarrerin Katharina Wegner das Leben des Heiligen Franz von Assisi auf die Kirchen-Bühne gebracht. Dessen Lebensthema war die bedingungslose Nachfolge Christi – nicht nur den Menschen, sondern auch Tieren, Pflanzen und der gesamten Natur wollte er das Evangelium von der Liebe Christi verkündigen.
„Was mögt ihr an Gottes Schöpfung am meisten? Was macht ihr draußen – vor allem bei diesem tollen Wetter – am liebsten?“, fragte Pfarrerin Arami Neumann die Kinderschar, die es sich auf Decken auf dem Boden der Thomaskirche gemütlich gemacht hatte. Fahrradfahren, Inlinern, Staudämme am Bach bauen, Fußballspielen oder auf den Spielplatz gehen – dies und vieles mehr schrieben die Kinder auf große Plakate, die hinter dem Altar aufgehängt wurden.
Die Thomaskirche hatte sich für den Kinderkirchentag in eine große Spielwiese verwandelt: Die Kirchenbänke wurden beiseite gerückt, damit die Kinder mit ihren Betreuern auf Decken auf dem Boden sitzen konnten. Im Gemeindehaus und auf dem gesamten Gelände rund um die Kirche lockten zahlreiche kreative Angebote zum Mitmachen: Stofftaschen bemalen, Tiermasken basteln oder Nistkästen herstellen. Wer sich lieber bewegen wollte, konnte auf der Hüpfburg toben oder auf einer Slackline balancieren. Der Bierstadter Kinderzirkus hatte vor dem Gemeindehaus sein Zelt aufgeschlagen, wo sich vor allem die älteren Jungen und Mädchen im Jonglieren, Diabolo oder Stelzenlaufen probierten. Bei Carla Hildebrandt und Barbara Probst-Altenhofen von der Evangelischen Familienbildung konnte man auf einem Barfußpfad mit seinen Füßen verschiedene Naturmaterialien ertasten.
Pfarrerin Arami Neumann aus dem Vorbereitungsteam ist sehr zufrieden mit dem Tag: „Wir sind froh über das super Wetter und die gute Stimmung.“ Der Kinderkirchentag, so findet Neumann, habe sich mittlerweile in Wiesbaden gut etabliert. Die Zahl der teilnehmenden Kinder ist jedes Jahr stabil. „Wer einmal hier war, der kommt wieder“, ist sie sich sicher und betont, dass jedes Kind auch ohne Anmeldung beim Kinderkirchentag willkommen ist.
Der Dekanatskinderkirchentag findet traditionell in der Evangelischen Thomasgemeinde im Wiesbadener Musikerviertel statt, seit dem Jahr 2015 immer jährlich. Er wird von einem Team aus Gemeindepädagoginnen und Gemeindepädagogen und Pfarrerinnen und Pfarrern vorbereitet und organisiert. Einzelne Gemeinden, das Stadtjugendpfarramt, Konfirmandinnen und Konfirmanden sowie die Evangelische Familienbildung, der Kinderzirkus des Dekanats und Einzelpersonen tragen zum Programm bei.