Costa Brava I

4. bis 15. Juli 2019
Sonne, Strand und ganz viel Spaß. Dafür reisten im Juli dieses Jahres dreißig Jugendliche mit ihren Teamerinnen und Teamern auf den Campingplatz „Nautic Almata“ nach Spanien an die Costa Brava. Schon bei der Abfahrt war den Teilnehmenden die Vorfreude sichtlich anzusehen und sie stieg ins Unmessbare als sich auf dem Campingplatz dann die Türen des Busses öffneten und die erste Brise spanischer Mittelmeerluft die Nasen der Reisenden erfüllte. Und die Vorfreude sollte nicht enttäuscht werden: Ob beim Stand-Up-Paddling in den orange-rosafarbenen katalanischen Sonnenaufgang, bei einer Bananenbootfahrt oder beim Watertrekking in den Pyrenäen: Es stand jede Menge Spaß im Vordergrund. Zur Abwechslung vom actionreichen Abenteuerprogramm knüpften die Teilnehmer*innen gerne Freundschaftsarmbänder und auch die Ausflüge in die malerische Künstlerstadt Cadaques und nach Barcelona als DIE katalanische Metropole waren eine angenehme Alternative. Kurzum: Es war für alle etwas dabei! Nach viel zu kurzen elf Tagen musste die inzwischen fest zusammen gewachsene Gruppe leider schon wieder die Heimreise antreten und hielt die neu gewonnenen Freundschaften und die tolle Zeit auf einem gemeinsamen Abschlussfoto vor dem StaJuPfa fest.

Kalle geht in den Ruhestand

28. Juni 2019
Noch wohnt Karl-Heinz Pfeifer mittendrin. Auf dem Gelände, das er fast drei Jahrzehnte gepflegt und in Schuss gehalten hat, auf dem er repariert, gebastelt und gewerkelt hat: zum Beispiel der schmiedeeiserne Gartenzaun – der ist von ihm, genauso wie der Gehweg ums Haus herum. Das Geländer an der Eingangstreppe – hat er selbst angebracht. Der Transportwagen für den schweren Flügel –  hat er nach eigener Anleitung gezimmert.

Geht man mit dem 65-Jährigen über Haus und Grundstück des Evangelischen Stadtjugendpfarramts (Stajupfa) in Wiesbaden, unweit der Biebricher Allee gelegen, dann finden sich überall Spuren des 65-Jährigen. 27 Jahre hat Kalle Pfeifer, wie ihn alle nennen, hier gewirkt – eigentlich als Hausmeister und Techniker, oft auch als Gärtner, manchmal als Musiker und vor allem als kreativer Bastler und Tüftler. Jetzt geht der Vater von drei erwachsenen Kindern in den Ruhestand und übergibt im wahrsten Sinne des Wortes ein gut bestelltes Haus an seinen Nachfolger Marco Lasser.

Mit Kalle Pfeifer geht im Stajupfa buchstäblich eine Ära zu Ende: Er ist mit Dekanatsjugendreferent Klaus Kosmehl der Dienstälteste im Haus und hat mit vier Jugendpfarrer*innen und zahlreichen Gemeindepädagoginnen und Gemeindepädagogen zusammengearbeitet.

Dank Pfeifers technischer Unterstützung ist das alljährliche Konfi-Camp, bei dem mehrere hundert Konfirmandinnen und Konfirmanden aus dem Dekanat Wiesbaden im Westerwald zelten, Freizeit verbringen, Party und Gottesdienst feiern, in dieser Form mit eigener Bühne und eigener Soundanlage erst möglich geworden. Ohne seinen Ideenreichtum und sein technisches Knowhow wäre das Stajupfa heute nicht das, was es ist.
Pfeifer selbst gibt sich bescheiden: „Tja, man kann halt alles für viel Geld ausleihen oder kaufen, man kann aber einiges auch selber bauen.“ Diese Haltung ist zu seinem Markenzeichen geworden.

Pfeifer ist eigentlich gelernter Nachrichtengerätemechaniker. Nach seiner Ausbildung hat er einige Jahre bei Philips in Wetzlar gearbeitet. Mit Pfarrer Martin Heinemann, ehemaliger Dekan von Wiesbaden und ehemaliger Stadtjugendpfarrer, verbindet ihn eine langjährige Freundschaft: „Mit Martin Heinemann war ich schon als Kind auf einer Bläserfreizeit“, erinnert sich Pfeifer.
Martin Heinemann hat er damals, in den 80er-Jahren, auch in Wiesbaden wieder getroffen, zunächst als Mitbewohner, danach als Hausmeister und Küster der Stephanuskirche am Elsässer Platz, die heute zur Ringkirchengemeinde gehört. Acht Jahre später war es Heinemann, der ihn ermunterte auf die Hausmeister-Stelle ins Stadtjugendpfarramt zu wechseln.
Dass er jetzt  tatsächlich ein halbes Leben dort geblieben ist, überrascht ihn selbst: „Es gab Durststrecken, keine Frage, und ich musste mir viel erkämpfen, es gab zum Beispiel anfangs nicht mal eine Putzkraft. Aber im Grunde hat sich immer alles gut gefügt. Es sollte wohl so sein“, sagt er und schaut auch mit Stolz auf die Früchte seiner Arbeit –  zum Beispiel auf Marco Lasser, seinen Nachfolger.
Den kannte Pfeifer schon als er als Jugendlicher erstmals ins Stadtjugendpfarramt kam, um bei einem Filmprojekt mitzumachen. Dass Lasser jetzt in seine Fußstapfen tritt, freut den 65-Jährigen. „Ich hab immer das, was ich konnte eingesetzt und wenn das von den Jugendlichen angenommen wurde, macht es einen dankbar.“

Ohne einen Draht zu Jugendlichen zu haben, wäre der Job wahrscheinlich nicht machbar gewesen, ist sich Pfeifer sicher. „Ich denke, ich war immer mit dem Herzen dabei und das haben die jungen Leute gemerkt.“ Generationen von Jugendlichen hat er so ein Stück begleitet. Manche von ihnen hat er aus den Augen verloren, andere sind als Erwachsene wiedergekommen. Zu seinem Abschiedsgrillfest gab es ein großes Wiedersehen. „Das hat mich wahnsinnig gerührt – da kamen fast 80 Leute, viele von denen hatte ich seit Jahren nicht mehr gesehen“, erzählt Pfeifer: „Da denke ich dann schon: Mensch, was hab ich einen spannenden Job gehabt.“

Deutscher Evangelischer Kirchentag

19. bis 23. Juni 2019
Dortmund

 

Im Juni ist Kirchentag und das Stajupfa ist dabei – wir stellen wieder ein Schulquartierteam und werden Kirchtengagsgäste freundlich bewirten.

Daneben gibt es auf dem Kirchentag natürlich ganz viele tolle Veranstaltungen zu besuchen. Das komplette Kirchentagsprogramm gibt es hier, auch als kostenlose App zum Runterladen und vor Ort immer gut informiert sein.

Die Band sucht Dich!

Ab Sommer 2019

 

Special Request von unserer Band: Wir suchen Dich!

Du spielst seit längerer Zeit Keyboard und willst gemeinsam in einer Band Musik machen? Du hast Lust auf verschiedene Auftritte innerhalb und außerhalb der Kirche? Dann melde dich bei uns: band@stajupfa.de

Wir proben regelmäßig Dienstags von 18:00-20:00 Uhr im Stajupfa.
(Und keine Angst, wir spielen nicht nur Kirchenlieder, sondern orientieren uns bei der Auswahl der Lieder an der Thematik der Veranstaltung.) Mehr Infos gibt es hier.

Biebricher Höfefest 2019

31. Mai 2019
Evangelische Jugendkirche
Adolf-Todt-Straße 9

Wir freuen uns darauf, Euch auch in diesem Jahr auf dem Hof der evangelischen Jugendkirche vor der Oranier-Gedächtnis-Kirche beim Höfefest begrüßen zu dürfen. Unser Hof wird am Freitag, den 31. Mai von 17.00 bis 23.00 Uhr geöffnet sein.

Ab 17 Uhr präsentieren die Kunstwerkstatt und die Schulband der Mittelstufenschule Dichterviertel ihr Projekt „Rheingold“ mit Ausstellungstücken aus Treibholz vom Rheinufer und begleitet von einem Songprojekt nach einem Motiv aus der Rheingold Overtüre von Wagner.

Als zweiter Act spielen ab 18.30 Uhr dann Jomäx. Rock-Folk präsentiert von den Brüdern Max und Jonathan Binhack mit ihren Gitarren.

Im Anschluss um 21 Uhr sorgt Stadtgeflüster mit einem bunten Mix aus Charts und Oldies für Stimmung. Die gewaltige Stimme und groovigen Rhythmen des Trios zeichnen Stadtgeflüster aus.

Für Essen und Trinken ist gesorgt, ob Ihr nun die leckeren Cocktails des Chores „Chorage“ probieren oder direkt gegenüber am Stand des Förderkreises der ­Jugendkirche einen Sekt genießen wollt. Natürlich gibt es auch eine breite Auswahl an Limonaden.

Für ein weltoffenes Europa: Am 26. Mai wählen gehen

26. Mai 2019

Der Vorstand des Evangelischen Jugendrings unterstützt den Aufruf des Bündnisses für Demokratie zur Europawahl am 26. Mai 2019. „Machen sie mit Ihrer Stimme deutlich, dass Ihnen ein geeintes und friedliches Europa wichtig ist“, heißt es in dem Wahlaufruf. Nicole Nestler (Referentin für gesellschaftliche Verantwortung im Dekanat Wiesbaden und  Vertreterin der Evangelischen Kirche im Bündnis) erklärt: „Wer Frieden und Gerechtigkeit in der Welt anstrebt, kann dies nicht ohne die vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit mit den Nachbarn erreichen. Dazu gehören Kompromissbereitschaft und Solidarität – auch auf europäischer Ebene.“

Dem Evangelischen Jugendring ist es wichtig, dass viele, auch junge Menschen, von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen.  Deshalb wünschen die Jugendvertreter*innen: “Nehmt euch die Zeit am 26. Mai und geht wählen!” – “für ein weltoffenes, tolerantes und soziales Europa“ so wie es in dem Aufruf des Wiesbadener Bündnisses heißt. Den kompletten Aufruf gibt es hier zum nachlesen.

Eco-City

13. bis 21. Mai 2019
Evangelische Jugendkirche
Adolf-Todt-Straße 9

Vom 13. bis zum 22. Mai 2019 wurde die Mitmachaustellung ECO CITY WIESBADEN zum 4. Mal durchgeführt.  Neunzehn Schulklassen und zwei Evangelische Jugendgruppen beschäftigten sich spielerisch mit dem Thema Nachhaltigkeit und mit ihrem eigenen Konsumverhalten.

In sechs Stationen zum Thema Handy, Recycling, Wasser, Energiegewinnung oder dem umweltbewussten Einkauf, auch von Kleidung, erlebten die Jugendlichen in praktischen Übungen wie es um ihrem persönlichen Umgang mit Ressourcen im Alltag steht.

Das Projekt der Evangelischen  Jugendkirche Wiesbaden und der Schulsozialarbeit  der LH Wiesbadsen gibt Anregungen, seine Gewohnheiten diesbezüglich zu überprüfen und anzupassen.

VERKANTET – einmal Held und zurück

09. bis 12. Mai 2019

Schwarzlichttheater „Verkantet“
Ein greiser König liegt im Sterben und hat zwei Söhne: Einer von den beiden, Kante, der titelgebende Held der diesjährigen Schwarzlichtproduktion „Verkantet“, will beweisen, dass er ganz allein den Vater und das Königreich retten kann. Heroisch zieht er los, auf der Suche nach einem Zaubertrank, dem Wasser des Lebens, das seinem Vater vor dem drohenden Tod bewahren soll.

„Verkantet – Einmal Held und zurück“ ist die neue  Schwarzlichtproduktion des Evangelischen Stadtjugendpfarramts. Das Stück ist frei nach dem Grimmschen Märchen „Das Wasser des Lebens“ erzählt.

Auf seiner Suche nach dem Wasser des Lebens muss Kante mit seiner treuen Fee Samvete einige Abenteuer erleben: Er kämpft gegen einen Drachen, muss fremde Königreiche finden und lernt hungernde und zu Stein erstarrte Völker kennen. Außerdem trifft er auf eine verwunschene Prinzessinnen. Am Ende gelingt Kante zwar, das Wasser des Lebens zu destillieren und nach Hause zu bringen, doch es kommt dann doch anders als erwartet.

Den Schauspieler*innen gelingt es, eine Fülle von starken Bildern und Motiven auf die Bühne zu bringen, dennoch wirkt die Handlung teilweise etwas zersplittert. Die zahlreichen Schwarzlichtszenen sind die stärksten Momente des Abends. Oft deuten sie ausdrucksstark auf die märchenhafte Fantasiewelt hin, etwa, wenn Kante mit dem Drachen kämpft – eine großartige Szene – oder wenn Nebelgeister aufsteigen. Manchmal symbolisieren die Schwarzlichtszenen eine unheimliche Zwischenwelt – zwischen Leben und Tod, Traum und Wirklichkeit. Die Aufführung lebt außerdem von einem ausdrucksstarken Bühnenbild sowie detailgetreuen Kostümen und Requisiten. Musik und Ton erzeugen darüber hinaus ein stimmiges Gesamtbild.

Das Stück ist vielschichtig, es stellt vor allem die Frage nach dem Helden neu. Kante gelingt es zwar das Wasser des Lebens zu finden und mit nach Hause zu nehmen, aber unterwegs verliert er seine treue Fee Samvete. Menschen öffnen ihm die Augen darüber, dass sein Vater, der König, dem er  eigentlich das Leben retten will, sein Volk unterdrückt. Was macht einen Held zum Held? Kante hat zwar wahren Heldenmut bewiesen, doch was bringt es? Und ist ein schillernder Held, der auf die Hilfe anderer angewiesen ist, am Ende nicht vielleicht sogar der bessere Held?

„Verkantet“ ist eine gemeinschaftlich erarbeitete Produktion von jungen Erwachsenen rund um das Evangelische Stadtjugendpfarramt. Rund 25 Akteure vor und hinter der Bühne sind beteiligt, die Gesamtleitung hat Klaus Kosmehl. Das Drehbuch zu „Verkantet“ hat Linnert Arndt geschrieben, für Kostüme und Requisiten ist federführend Heidi Bochenek zuständig, Regie führten Fa-Rung Rath und Timo Schipper.

Das Schwarze Theater des Evangelischen Stadtjugendpfarramtes gibt es mittlerweile seit 18 Jahren. Es ist nicht nur zu einer festen Größe im Stadtjugendpfarramt, sondern auch in der Jugendkulturszene der Stadt geworden. Zu den Vorstellungen im Bonhoefferhaus kommen pro Jahr rund 400 bis 500 Zuschauer. Fast jährlich formiert sich die Gruppe zum Teil neu. Rund 100 Jugendliche haben in den vergangenen 18 Jahren beim Schwarzen Theater mitgewirkt. Aktuell besteht die Theatergruppe aus mehr als 20 jungen Menschen zwischen 19 und 62 Jahren. Die Leitung hat Dekanatsjugendreferent Klaus Kosmehl.

1. Blaukappentag

04. Mai 2019


„We need a Konfi, Konfi Camp!”, war am 4. Mai aus den Mündern von etwa 50 neuen und alten Blaukappen im Bonhoeffer Saal des Evangelischen Stadtjugendpfarramtes am 1. Blaukappentag zu hören. Dort konnten die Blaukappen einen ersten kritischen Blick auf das neue Arbeitsheft für das Camp werfen und die Mitarbeiterfragebögen für die Einteilung in die Workshops, Campspiele und sonstigen Aufgaben wie Anspiel und Nachtgeländespiel ausfüllen, sowie sich verschiedenen AGs zur Vorbereitung der einzelnen Programmpunkte zuteilen. Die Stimmung war gut und alle blicken mit Spannung und Vorfreude auf den zweiten Blaukappentag am 16. Juni und das darauffolgende Konficamp vom 29.08 -31.08.2019 !  Für die Blaukappen die nicht dabei sein konnten, gibt es hier den Mitarbeiterfragebogen zum downloaden.

Osternacht

20. April 2019
Evangelische Jugendkirche
Adolf-Todt-Straße 9

Einen stimmungsvollen Gottesdienst zur Osternacht feierte Stadtjugendpfarrerin Astrid Stephan mit rund 30 Jugendlichen in der Evangelischen Jugendkirche.

Es war keine „Massenveranstaltung“ – „denn viele Gemeinden feiern heute selbst ihre Osternacht, so zum Beispiel gibt es in Bierstadt oder Auringen ähnliche Veranstaltungen“, sagte die Stadtjugendpfarrerin. Zudem ist für die Wiesbadener Jugendlichen auch das „weltliche“ Osterfeuer am Schlachthof eine beliebte Alternative.

Doch, so Astrid Stephan, man wolle dennoch auf die Osternachtfeier in der Evangelischen Jugendkirche am Rheinufer nicht verzichten und ganz bewusst eine kleine, besonders liebevoll gestaltete Feier daraus machen. An mehreren „Kreuzwegstationen“ entfaltete sich das Panorama der Ostergeschichte, das, so Astrid Stephan, bewusst nicht als „frontal gestalteter“ Gottesdienst konzipiert war. Vor der Kirchentür wurde ein hölzernes Kreuz mit Stacheldraht als „Dornenkrone“ umwunden, mehrere Gottesdienstteilnehmer trugen es vor den Altar und legten es dort nieder.

Auf Papphockern saßen die Gäste im Altarraum verteilt und hörten der Band des Stadtjugendpfarramts zu, die eine bunte Mischung aus Pop-Hits und christlicher Musik mitgebracht hatte. Leonie Biewald, eine ehrenamtliche Mitwirkende, forderte die Teilnehmenden dazu auf, ihre Anliegen aufzuschreiben und symbolisch eine Kerze in ein „Tränenmeer“, eine große, blumengeschmückte Wasserschale, zu platzieren.

Ein kleiner Leuchtturm zwischen vielen Kerzen setzte dann einen Impuls, über Licht und Dunkel in dieser Osternacht nachzudenken. Immer wieder lasen Jugendliche aus der Bibel vor und auch zahlreiche andere Texte, Lieder und Gebete sorgten für spirituelle Impulse.

Es kam jedoch auch die gemeinsame Aktion nicht zu kurz: Das Team hatte Osterkerzen und Laternen vorbereitet, die mit bunten Stiften gestaltet werden konnten. An zwei Tischen wurde kreativ gearbeitet und die österlichen Lichtbringer individuell bemalt. Sie konnten am Schluss des Gottesdienstes mitgenommen werden.

In sein Amt, das er bereits seit zwei Monaten innehat, wurde offiziell der neue Gemeindepädagoge der Jugendkirche, Johannes Winkler, während des Gottesdienstes eingeführt. Er ist mit einer Viertelstelle an die Jugendkirche abgeordnet und ersetzt damit Martin Biehl, der den Erbenheimer „Pluspunkt“ übernommen hat. Winkler ist außerdem in der evangelischen Gemeinde Delkenheim tätig. Astrid Stephan wünschte ihm Gottes Segen für sein Amt und freute sich, dass das Team mit Sören Dibbern und ihr nun wieder vollzählig ist.

Nach diesem „offiziellen“ Einschub wurde das Licht in der Kirche wieder ein Stück heller: Die Besucher und Besucherinnen brachten ihre Fürbitten vor Gott, hielten sich dabei im Kreis an den Händen und beteten gemeinsam das Vater Unser. Nicht nur die große Osterkerze, sondern für jeden und jede wurde auch eine kleine angezündet, und die Lichter erhellten den weiten Kirchenraum. Mit einem segnenden Lied mit gemeinsamen, verbindenden Gesten schloss Astrid Stephan um kurz nach Mitternacht den Osternachtgottesdienst, der noch mit einem kleinen Osterfeuer in einer Feuerschale vor der Kirche ausklang. In dieser Schale konnte, wer wollte, seine „Tränenzettel“ verbrennen und mit diesem symbolischen Akt gestärkt aus der Osternacht in den Alltag gehen.