04. Mai 2019
Osternacht
20. April 2019
Evangelische Jugendkirche
Adolf-Todt-Straße 9
Es war keine „Massenveranstaltung“ – „denn viele Gemeinden feiern heute selbst ihre Osternacht, so zum Beispiel gibt es in Bierstadt oder Auringen ähnliche Veranstaltungen“, sagte die Stadtjugendpfarrerin. Zudem ist für die Wiesbadener Jugendlichen auch das „weltliche“ Osterfeuer am Schlachthof eine beliebte Alternative.
Doch, so Astrid Stephan, man wolle dennoch auf die Osternachtfeier in der Evangelischen Jugendkirche am Rheinufer nicht verzichten und ganz bewusst eine kleine, besonders liebevoll gestaltete Feier daraus machen. An mehreren „Kreuzwegstationen“ entfaltete sich das Panorama der Ostergeschichte, das, so Astrid Stephan, bewusst nicht als „frontal gestalteter“ Gottesdienst konzipiert war. Vor der Kirchentür wurde ein hölzernes Kreuz mit Stacheldraht als „Dornenkrone“ umwunden, mehrere Gottesdienstteilnehmer trugen es vor den Altar und legten es dort nieder.
Auf Papphockern saßen die Gäste im Altarraum verteilt und hörten der Band des Stadtjugendpfarramts zu, die eine bunte Mischung aus Pop-Hits und christlicher Musik mitgebracht hatte. Leonie Biewald, eine ehrenamtliche Mitwirkende, forderte die Teilnehmenden dazu auf, ihre Anliegen aufzuschreiben und symbolisch eine Kerze in ein „Tränenmeer“, eine große, blumengeschmückte Wasserschale, zu platzieren.
Ein kleiner Leuchtturm zwischen vielen Kerzen setzte dann einen Impuls, über Licht und Dunkel in dieser Osternacht nachzudenken. Immer wieder lasen Jugendliche aus der Bibel vor und auch zahlreiche andere Texte, Lieder und Gebete sorgten für spirituelle Impulse.
Es kam jedoch auch die gemeinsame Aktion nicht zu kurz: Das Team hatte Osterkerzen und Laternen vorbereitet, die mit bunten Stiften gestaltet werden konnten. An zwei Tischen wurde kreativ gearbeitet und die österlichen Lichtbringer individuell bemalt. Sie konnten am Schluss des Gottesdienstes mitgenommen werden.
In sein Amt, das er bereits seit zwei Monaten innehat, wurde offiziell der neue Gemeindepädagoge der Jugendkirche, Johannes Winkler, während des Gottesdienstes eingeführt. Er ist mit einer Viertelstelle an die Jugendkirche abgeordnet und ersetzt damit Martin Biehl, der den Erbenheimer „Pluspunkt“ übernommen hat. Winkler ist außerdem in der evangelischen Gemeinde Delkenheim tätig. Astrid Stephan wünschte ihm Gottes Segen für sein Amt und freute sich, dass das Team mit Sören Dibbern und ihr nun wieder vollzählig ist.
Nach diesem „offiziellen“ Einschub wurde das Licht in der Kirche wieder ein Stück heller: Die Besucher und Besucherinnen brachten ihre Fürbitten vor Gott, hielten sich dabei im Kreis an den Händen und beteten gemeinsam das Vater Unser. Nicht nur die große Osterkerze, sondern für jeden und jede wurde auch eine kleine angezündet, und die Lichter erhellten den weiten Kirchenraum. Mit einem segnenden Lied mit gemeinsamen, verbindenden Gesten schloss Astrid Stephan um kurz nach Mitternacht den Osternachtgottesdienst, der noch mit einem kleinen Osterfeuer in einer Feuerschale vor der Kirche ausklang. In dieser Schale konnte, wer wollte, seine „Tränenzettel“ verbrennen und mit diesem symbolischen Akt gestärkt aus der Osternacht in den Alltag gehen.
Erlebnis Fels
13. bis zum 17. April 2019
Dekanats-Kinder-Kirchentag
7. April 2019
Evangelische Thomaskirche
Richard-Wagner-Str. 88
Basteln, beten, singen und toben – rund 180 Kinder aus Wiesbaden und dem Umland haben beim Evangelischen Kinderkirchentag in der Thomasgemeinde gemeinsam Gottes gutes Schöpfung in den Blick genommen. Im Kindergottesdienst zum Auftakt des Mini-Kirchentags hat der Gemeindepädagoge Achim Hoock mit Pfarrerin Katharina Wegner das Leben des Heiligen Franz von Assisi auf die Kirchen-Bühne gebracht. Dessen Lebensthema war die bedingungslose Nachfolge Christi – nicht nur den Menschen, sondern auch Tieren, Pflanzen und der gesamten Natur wollte er das Evangelium von der Liebe Christi verkündigen.
„Was mögt ihr an Gottes Schöpfung am meisten? Was macht ihr draußen – vor allem bei diesem tollen Wetter – am liebsten?“, fragte Pfarrerin Arami Neumann die Kinderschar, die es sich auf Decken auf dem Boden der Thomaskirche gemütlich gemacht hatte. Fahrradfahren, Inlinern, Staudämme am Bach bauen, Fußballspielen oder auf den Spielplatz gehen – dies und vieles mehr schrieben die Kinder auf große Plakate, die hinter dem Altar aufgehängt wurden.
Die Thomaskirche hatte sich für den Kinderkirchentag in eine große Spielwiese verwandelt: Die Kirchenbänke wurden beiseite gerückt, damit die Kinder mit ihren Betreuern auf Decken auf dem Boden sitzen konnten. Im Gemeindehaus und auf dem gesamten Gelände rund um die Kirche lockten zahlreiche kreative Angebote zum Mitmachen: Stofftaschen bemalen, Tiermasken basteln oder Nistkästen herstellen. Wer sich lieber bewegen wollte, konnte auf der Hüpfburg toben oder auf einer Slackline balancieren. Der Bierstadter Kinderzirkus hatte vor dem Gemeindehaus sein Zelt aufgeschlagen, wo sich vor allem die älteren Jungen und Mädchen im Jonglieren, Diabolo oder Stelzenlaufen probierten. Bei Carla Hildebrandt und Barbara Probst-Altenhofen von der Evangelischen Familienbildung konnte man auf einem Barfußpfad mit seinen Füßen verschiedene Naturmaterialien ertasten.
Pfarrerin Arami Neumann aus dem Vorbereitungsteam ist sehr zufrieden mit dem Tag: „Wir sind froh über das super Wetter und die gute Stimmung.“ Der Kinderkirchentag, so findet Neumann, habe sich mittlerweile in Wiesbaden gut etabliert. Die Zahl der teilnehmenden Kinder ist jedes Jahr stabil. „Wer einmal hier war, der kommt wieder“, ist sie sich sicher und betont, dass jedes Kind auch ohne Anmeldung beim Kinderkirchentag willkommen ist.
Der Dekanatskinderkirchentag findet traditionell in der Evangelischen Thomasgemeinde im Wiesbadener Musikerviertel statt, seit dem Jahr 2015 immer jährlich. Er wird von einem Team aus Gemeindepädagoginnen und Gemeindepädagogen und Pfarrerinnen und Pfarrern vorbereitet und organisiert. Einzelne Gemeinden, das Stadtjugendpfarramt, Konfirmandinnen und Konfirmanden sowie die Evangelische Familienbildung, der Kinderzirkus des Dekanats und Einzelpersonen tragen zum Programm bei.
Nacht der Lichter
31. März 2019
Evangelische Jugendkirche
Adolf-Todt-Straße 9
Zu der von der katholischen Jugendkirche KANA und dem Evangelischen Stadtjugendpfarramt gemeinsam veranstalteten Nacht der Lichter versammeln sich junge und junggebliebene Menschen aller Generationen im Wechsel in der Evangelischen und Katholischen Jugendkirche – im November ist wieder die Katholische Jugendkirche KANA Gastgeberin.
Beide fahren dieses Jahr auch wieder in ökumenischer Gemeinschaft zusammen nach Taizé: 28. Juli bis 4. August 2019, für 15-27 jährige Jugendliche.
Kurs: Kindeswohlgefährdung erkennen, vermeiden, damit umgehen
16. März 2019
Der diesjährige Kurs ist mangels Anmeldungen abgesagt.
Gemeinsam mit Experten des Zentrums für Beratung und Therapie in Wiesbaden werden sich die Teilnehmenden aus Kirchengemeinden des Evangelischen Dekanats Wiesbaden mit folgenden Inhalten beschäftigen:
– Rechtliche Grundlagen: An welche Gesetze und Verordnungen müssen wir uns in der Jugendarbeit halten?
– Erkennen und Verstehen: Woran erkenne ich, dass eine Kindeswohlgefährdung vorliegt, und wie gehe ich dann vor?
– Reflexion der eigenen Nähe-Distanz-Gestaltung im Kontakt: Wie gestalte ich vertrauensvollen Kontakt bei angemessener Distanz in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen?
Zielgruppe: ehrenamtliche Gruppenleitende sowie Verantwortliche in der evangelischen Jugendarbeit, z.B. Mitglieder im Kirchenvorstand
Referent*innen: Christian Frick und Syliva Legenbauer
Ort: Bonhoefferhaus, Fritz-Kalle-Straße 38-40
Zeit: 09:30 -16:30 Uhr
Konsten und Anmeldung: 25.- € p.P., Anmeldung per Mail oder Tel. 0611-160980.
Alles auf Anfang – Konzert mit Eddi Hüneke
15. März 2019
Evangelische Jugendkirche
Adolf-Todt-Straße 9
So ganz allein war er dann aber doch nicht, denn der wunderbare Musiker Tobi Hebbelmann hat ihn äußerst unterhaltsam auf der Bühne ergänzt. Daumenkino, Sansibar und der Titelsong seines ersten Soloalbums „Alles auf Anfang“ waren natürlich im Programm. Überrascht haben Eddi und Tobi mit einer äußerst gelungenen Vertonung des Gedichtes „Stufen“ von Hermann Hesse sowie einer lustigen Variation von Simon & Garfunkels „Sound of Silence“. Auf Wunsch aus dem Publikum inszenzierten sie spontan „Circle of Life“ aus dem Film „König der Löwen“ mit Xylophon, Gesang und Tanz. Und als (fast) allerletzte Zugabe beendete der Aufruf „Mach’s Maul auf!“ das rundum gelungene Konzert.
Dass sich die beiden im Anschluss noch viel Zeit für Gespräche mit den Gästen gelassen haben, war ein ganz persönliches Geschenk für Viele.
Danke für diesen wunderbaren Abend, der von einem Top-Team aus Ehrenamtlichen und Minijobbern des Evangelischen Stadtjugendpfarramtes Wiesbaden rund um die beiden Pädagogen an der Evangelischen Jugendkirche, Sören Dibbern und Johannes Winkler, organisiert wurde – bis hin ins liebevoll dekorierte komplett vegane Catering für die Musiker haben sie eine stimmungsvolle Atmosphäre in die Kirche gezaubert..
Eddi und Tobi haben Lust, einmal ins „Nizza des Nordens“ wiederzukommen. Das wäre schön! Ob’s am guten Essen lag? Oder an den anwesenden Wiesbadener*innen und Rheingauer*innen? Vielleicht ist bei einem Wiedersehen das Wetter wirklich wie in Nizza.
Vollversammlung Evangelischer Jugendring
11. März 2019
Blaukappen Ausbildungs Wochenende
15. bis 17. Februar 2019
Dabei lernten sie wie man die Balance zwischen Motivationskanone und Vorbildfunktion gegenüber den Konfis hält, seine eigenen Ideen und Fähigkeiten in das Team mit einbringt und gleichzeitig aber auch bei aller Power auf die eigenen Bedürfnisse achtet.
Im Anschluss daran fanden sich die Jugendlichen in Arbeitsgruppen zu verschiedenen Programmpunkten des Konficamps zusammen: Campspiel, Workshops, Nachtkirche – und Geländespiel, sowie Anspiel und Inhalt. Die kreativen Ergebnisse der Arbeitsgruppen konnten dann am Abend und am kommenden Morgen zusammen ausprobiert werden, was allen großen Spaß bereitete.
Am Sonntag ging es dann wieder nach Hause in den Alltag zurück, doch alle waren sich einig: Wir sehen uns wieder bei den beiden Blaukappenvorbereitungstagen im Mai und Juni – und dann auf dem Konficamp im August 2019 !
Mit Gott im Museum
9. und 16. Februar 2019
Landesmuseum Wiesbaden
Konfis aus der Bodelschwinghgemeinde, der Erlösergemeinde Sauerland, Johannes-, Markt- und der Lutherkirchengemeinde waren auf religiöser Spurensuche im Landesmuseum Wiesbaden unterwegs.
Die Konfis machten sich begleitet von Mitarbeitenden der Abteilung Bildung & Vermittlung („edu“) des Museums auf den Weg, in den Kunstwerken ihren ganz persönlichen Bezug zum Leben und zu Gott entdecken: mit Psalmworten auf dem Weg durch die Natur, Bewahrung der Schöpfung oder Zukunftsvisionen konnten so manche ganz neue religiöse Momente und Begegnungen freigesetzt werden.
Im zweiten Teil des Projekts konnten die Konfis ihr eigenes Kunstwerk mit unterschiedlichen Maltechniken gestalten und es dann mit nach Hause nehmen.
Ein gelungenes Projekt, das durch die EKHN-Stiftung es allen Konfis ermöglicht – egal welcher sozialen Herkunft – kostenfrei teilzunehmen!
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