25. September 2017
Alle Beiträge von Stajupfa
Werkkurs biblische Figuren
15. bis 16. September 2017
Am Freitag, den 15. September und Samstag, den 16. September gibt es daher einen Wekkurs, an dem die Teilnehmenden eigene biblische Figuren herstellen können. Die Fertigung von 2 Figuren á 30 cm Größe ist in diesem Kurs möglich. Die Figuren gehören am Ende der herstellenden Person oder der finanzierenden Gemeinde, sollten aber gegen Pfand und nach Absprache anschließend auch ausleihbar sein. Die Kosten für den Kurs betragen 30.- €, plus je Figur 30.- € Materialkosten. Anmeldung und Nähere Infos per Mail bei Ingrid Seiler oder per Telefon: 0611 / 160 89 0
U 18 Wahl
15.09.2017
Wir werden dieses Jahr im Stadtjugendpfarramt kein Wahllokal haben. Aber die Jugendkirche KANA lädt am 15.09.2017 zwischen 15.00 und 18.00 Uhr in den FREIraum, Kellerstraße 35, ins U 18 Wahllokal ein. Herzliche Einladung, dieses zu nutzen.
3. Young Spirit Festival 15. bis 17. September 2017
Das Young Spirit Festival 2017 findet vom 15. bis 17. September 2017 wieder auf dem Gelände des CVJM-Feriendorfes in Herbstein statt. Ziel dieses Festivals ist es, Jugendlichen eigene Mitgestaltungsmöglichkeiten in den Kirchengemeinden, dem Stadtjugendpfarramt oder dem Evangelischen Jugendwerk zu ermöglichen. Gemeinden und einzelne Jugendliche zwischen 14 und 16 sind eingeladen, sich anzumelden und dabei zu sein bei der Mischung aus Game Show, Sport, Nacht der Lichter und Workshop.
Zielgruppe: Konfirmierte Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren
Infos und Anmeldung bei Denis Wöhrle.
Infobrief (pdf) und Anmeldeformular Young Spirit Festival 16 (xls)
Abend der Vielfalt
8. September 2017
Evangelische Jugendkirche,
Adolf-Todt-Straße 9
Musikalisch wird der Abend begleitet von der aramäischen Band aus Wiesbaden und der Ex-Biebricherin Louisa Wenderoth.
Der Weg – für zwei Stunden auf der Flucht
21. bis 31. August 2017
Für die Ausstellung hat sich der Altarraum der Oranier-Gedächtnis-Kirche in mehrere Erlebnisräume verwandelt, die mit Bauzäunen voneinander getrennt sind. Irgendwo steht ein Schlauchboot, Pappen und Teppichreste liegen auf dem Boden herum. An den Zäunen hängen großformatige schwarz-weiß Fotos – sie zeigen Menschen, die auf der Flucht sind, die sich mühsam über einen schmalen Pfad durch ein Gebirge kämpfen, die aus Zugfenstern winken, vor Behördentüren warten oder in schmutzigen Hallen auf dem Boden schlafen. Es sind Szenen, die man aus den Nachrichten kennt. Bedrückend wirken diese riesigen Aufnahmen vor der Kulisse des Kirchenraums. Die Bauzäune lassen einen unweigerlich an Stacheldraht und Grenzzäune denken.
In zwei Gruppen werden die 24 Schülerinnen und Schüler der Erbenheimer IGS von den Gemeindepädagogen Sören Dibbern und Martin Biehl durch die Ausstellung gelotst. Wie Emine haben sie alle vorher eine neue Identität bekommen, der rote Pass baumelt gut sichtbar um ihren Hals, am Ende dürfen sie ihn mit nach Hause nehmen: Für diesen Vormittag sind sie Kinder oder junge Erwachsene aus der Ukraine, aus Syrien, dem Iran oder Eritrea. Sie fliehen vor Hunger, vor Verfolgung oder vor Krieg, manche haben Geschwister, andere nur noch Großeltern, manchmal ist ein Elternteil tot.
In den einzelnen Erlebnisräumen der Ausstellung spüren die Schülerinnen und Schüler emotional nach, was es heißt, aus der Heimat fliehen zu müssen: Sie erleben banges Warten, Hoffnung und Rückschläge, kommen mit Schleusern in Kontakt, mit korrupten Arbeitgebern und schroffen Beamten. Sie drängen sich an einer Station in einem Boot woanders oder in einem LKW-Container, und sie müssen eine Grenze überwinden. Am Ende bekommen sie eine Chance auf Asyl – oder werden abgewiesen.
Die Schüler bewegen sich sehr konzentriert durch die Erlebnisräume, hören zu, machen mit. Sie fühlen ganz deutlich, wie es ist, ungerecht behandelt zu werden, sie spüren Druck und Ohnmacht, und wie es sich anfühlt einem korrupten Schlepper ausgeliefert zu sein. Ihnen wird ganz klar, dass sich keiner der Flüchtenden ohne Grund auf den Weg macht.
Emine ist von dem Vormittag in der Jugendkirche begeistert: „Es ist sehr gut, sowas mal zu erleben.“ Sie überlegt sich, auf ihrem Schulhof mal gezielter auf die Mitschüler zuzugehen, die alleine sind. Auch der 13-jährige Celal erklärt: „Jetzt wissen wir, wie diese Jugendlichen sich fühlen.“
Sören Dibbern ist froh, dass es auch über den Zeitraum von rund zwei Stunden mit den Schülern so gut läuft: „Ich finde es wichtig, die Jugendlichen nicht nur mit Informationen zu berieseln, sondern ihnen die Möglichkeit zu geben, sich in die Situation von Flüchtenden wirklich hineinzuversetzen.“ Das Spannende sei, so Sören Dibbern, dass die Ausstellung keine Lösungen anbiete: „Wenn der Schlepper mehr Geld will oder der beste Freund plötzlich krank wird, dann stehen sie halt da. Sie sollen das nachempfinden, sollen sich mit der Situation auseinandersetzen. Ich wünsche mir, dass es einfach die Wahrnehmung und das Verständnis schärft.“
Die interaktive Ausstellung „Der Weg“ ist von der Evangelischen Jugendkirche Hamburg konzipiert und war bis 31. August für Gruppen und Schulklassen in der Jugendkirche in Wiesbaden zu sehen. Gut 205 Schülerinnen und Schüler haben sie besucht.
EJR Sommerfest
19. August 2017
Ab 18:00 Uhr war open Stage, 20:00 Uhr spielte ASON in kleiner Besetzung auf und ließ sich auch von dem Regenschutt nicht die musikalische Laune verderben. Ab 21:30 Uhr verbreiteten Chris & Taylor beste Stimmung!
Den offiziellen Abschluss bot dann ein Lichtersegen am illuminierten Teich. Damit ging ein schönes Fest zu Ende.
Kinderspielstadt „Bad Krümelshausen“
Auch dieses Jahr waren sämtliche Orte, Menschen und Berufe, die es für eine Stadt braucht, vertreten und 30 Kinder im Alter von 6 – 12 hatten sichtlich Spaß beim Arbeiten.
Fleißige Bürgermeisterinnen und Bürgermeister lenkten die Geschicke der Stadt, es wurde u.a. bei Schreinerinnen und Schreinern gewerkelt und im Beauty Salon gestylt. „Bad Krümelshausen“ hatte auch wieder eine Krümelkirche mit professionellem Personal (siehe Bild). Die Ausflüge gingen dieses Jahr zum Wiesbadener Kurier und zur Domäne Mechtildshausen und haben den Kindern interessante Einblicke gegeben. Im Nachmittagsprogramm wurden tolle Turn- und Theater- Aufführungen einstudiert, und am Übernachtungstag gab es einen abwechlungsreichen Jahrmarkt und eine spannende Stadtrallye. Eine rundum gelungene Woche mit tollen neuen und erfahrenen Ehrenamtlichen.
Schon zum Vormerken: Nächstes Jahr findet die Kinderspielstadt wieder in der 6. Ferienwoche statt: Vom 30.07. – 03.08.2018
Taizé
6. bis 13. August 2017
Besondere Aktiviten in dieser Woche waren ein kleiner feiner Projektchor, ein Solidaritätsworkshop und ein Workshop zum Zusammenleben von Christen und Muslimen.
Tausende Jugendliche und junge Erwachsene aus Europa und auch von den anderen Erdteilen lassen sich Jahr für Jahr von der Atmosphäre der wöchentlichen Jugendtreffen in Taizé begeistern. In dieser Woche waren es knapp 4000. Die größten Gruppen kamen aus Schweden, Portugal und Deutschland, aber auch andere Länder aus aller Welt waren vertreten, so z.B. Afghanistan, Littauen, China, Libanon, Kamerun oder Sambia. Entsprechend wurden auch altbekannte Lieder in neuen Sprachen geübt, so zum Beispiel „Bless the Lord my Soul“ auf Mandarin-Chinesisch.
Die Gebete mit den typischen Gesängen von Taizé, im Schein von Kerzen vor dem Altar knien, sich über Gott und die Welt austauschen, gemeinsam arbeiten und gemeinsam feiern – das alles prägte die Woche in Taizé, die viel zu schnell vorbei ging.
Reformationsfest in Wittenberg
Eine Besichtigung der Reformationsstätten war Bestandteil des Programms, genauso wie die Weltausstellung mit den Toren der Freiheit, dem Assisi-Panorama, der Ausstellung Luther und die Avantgarde, der Stadt- und der Schloßkirche.
Untergebracht waren wir im CVJM-Selbstversorgerhaus Glöcknerstift mitten im Zentrum von Wittenberg mit der Refo-Beach direkt am Haus und dem riesigen Kletterturm der aej gegenüber, dem Young Point Reformation. Die Church@Night an der Lichterkirche der EKHNhinterließ einen unvergesslichen Eindruck und natürlich der Segensroboter „BlessU-2“, der auch hessisch segnen kann und viele andere spannende Dinge mehr.